Nahrungsmittel

Piktogramm: Keimender Samen in Petrischale

Gentechnisch veränderte (gv) Nahrungsmittel sind auf dem europäischen und dem deutschen Markt praktisch nicht zu finden – und das, obwohl gut fünfzig verschiedene gv-Pflanzen als Lebens- oder Futtermittel zugelassen sind. Weltweit gibt es nur wenige Länder, in denen gv-Nahrungsmittel in nennenswertem Umfang auf die Teller kommen, zum Beispiel in den USA oder in Südafrika.

Große Teile der gv-Pflanzen, die weltweit geerntet werden, landen in Futtertrögen. Tierische Lebensmittel (Eier, Milch oder Fleisch), bei deren Herstellung gv-Futtermittel zum Einsatz kommen, werden nicht als gentechnisch verändert angesehen – entsprechend werden diese Produkte auch nicht gekennzeichnet. Gv-Tiere sind in der EU nicht als Lebensmittel zugelassen.

Seit den 1990er Jahren findet in Europa sowie in anderen Teilen der Welt eine sehr intensive gesellschaftliche Debatte über die Nutzung der Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmittel-produktion statt, denn der Anbau von gv-Pflanzen erzeugt eine Vielzahl ökonomischer und ökologischer Probleme.

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Beiträge zu diesem Thema

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    13. August 2026

    Kennzeichnungen auf Lebensmitteln ermöglichen Verbraucher*innen, informierte Kaufentscheidungen zu treffen. Sie geben auch Auskunft darüber, ob Tiere mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Warum dies das Tierwohl und die Umwelt beeinträchtigen kann, verdeutlichen neue wissenschaftliche Studien.

  • Sicherheit für die gentechnikfreie Landwirtschaft

    Unterzeichnende Verbände des Briefes an Özdemir
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    Bäuer:innen, Imker:innen, Saatguterzeuger:innen, Umweltschützer:innen und Verbraucher:innen fordern gemeinsam die Sicherung der gentechnikfreien Saatgut- und Lebensmittelerzeugung!

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    Traditionell sorgten Mikroorganismen früher für haltbare Lebensmittel. Mit der Industrialisierung wuchs der Einsatz von Zusatzstoffen, oft durch gentechnisch veränderte Mikroorganismen hergestellt. Doch fehlende Kennzeichnung und mangelnde Forschung werfen Fragen zu möglichen Risiken auf.

  • Kirsche ohne Kern

    Deutschlandfunk Kultur
    Von

    GeN-Mitarbeiter Pascal Segura Kliesow wurde im Deutschlandfunk Kultur am 11.03.24 zu seiner Einschätzung zu neuen Produkten der neuen Gentechnik, die bald auf den Markt kommen sollen, befragt. Interview hier anhören. 

  • Wissen, Vielfalt, Wege – Was wirklich gegen den Hunger hilft

    GID-Ausgabe
    265
    vom
    Mai 2023

    Der Zugang zu Nahrung ist ein Menschenrecht. Trotz immer mehr Technologien und Wissen sowie steigender landwirtschaftlicher Produktionszahlen hungern weltweit Millionen von Menschen. Was braucht es um Null-Hunger zu erreichen und welche Rolle spielen die Biotechnologien dabei?

    Cover GID 265