Risikodebatte und Risikomanagement

Bei den Debatten über Zulassung oder Verbot einzelner gentechnisch veränderter Organismen (GVO) geht es im Wesentlichen um die Risiken für Umwelt und Gesundheit, die mit dem Anbau und dem Verzehr der Pflanzen verbunden sind. Untersuchungen zeigen regelmäßig, dass gentechnisch veränderte Futtermittel negative Auswirkungen auf die Tiergesundheit haben.

Das System, mit dem GVO untersucht werden, muss weiterentwickelt werden. Sogenannte Cocktaileffekte werden bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Unabhängige Untersuchungen der GVO können nur sichergestellt werden, wenn das Untersuchungsmaterial allen Wissenschaftler*innen zur Verfügung gestellt wird.

Beiträge zu diesem Thema

  • Forum NMT – Feigenblatt oder Dialog?

    Von
    GeN ,

    (Berlin, 6. Juni 2019) Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) veranstaltet morgen das "Forum NMT 2019". Das Gen-ethische Netzwerk e.V. begrüßt diese Initiative grundsätzlich, allerdings missachtet das Ministerium die Regeln des politischen Dialogs.

  • Brief an die EU-Kommission

    Von
    GeN ,

    (23. Mai 2019) Über 40 Organisationen warnen davor, dass die derzeitige EU-Kommission vor dem Herbst noch rund ein Dutzend Zulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilen könnte, obwohl deren Risikobewertung wissenschaftlich unzureichend ist.

  • BASF: Doppelte Standards bei Pestizideinsatz

    Von
    GeN ,

    (2. Mai 2019, Berlin und Köln, Pressemitteilung) Anlässlich der BASF-Hauptversammlung kritisieren zivilgesellschaftliche Organisationen das gesundheits- und umweltschädliche Agrargeschäft des Konzerns.

  • Was blüht uns da?

    Von
    Judith Düesberg ,

    Der aktuelle Fall von verunreinigtem Rapssaatgut in Deutschland zeigt, dass Pflanzenmaterial nur bedingt beherrschbar ist. Zum Schutz einer gentechnikfreien Landwirtschaft und Natur dürfen bestehende EU-Regulierungen und -Kontrollen nicht gelockert werden.

  • Genome Editing ohne Risiko?

    Von
    Katharina Kawall , 21. November 2018

    Neue Gentechnikverfahren, insbesondere die Techniken des Genome Editing, gelten gegenüber früheren Gentechniken als präziser. Doch auch mit ihrer Nutzung sind Risiken verbunden.