Böser Mainstream, gute Kritik?

Wie wird wissenschaftliches Wissen hergestellt? GeN-Mitarbeiterin Isabelle Bartram hat sich in der Jungle World 2020/23 mit der Schwierigkeit evidenzbasierter Entscheidungen und fehlgeleiteter Kritik beschäftigt.

Die Neuartigkeit von Sars-CoV-2 und Covid-19 fordert etablierte medizinische und epidemiologische Gepflogenheiten heraus. Diese versuchen, Evidenzen herzustellen, also Forschungsergebnisse, die bestimmte Annahmen stützen oder widerlegen – zum Beispiel, dass ein Medikament bei einer Covid-19-Erkrankung hilft. Evidenzbasierte Medizin orientiert sich an empirischen Belegen statt beispielsweise an unüberprüfbaren Erfahrungswerten von medizinischem Personal. Die individuelle Patientin soll so die beste verfügbare Behandlung erhalten. Dafür wird die bestehende wissenschaftliche Literatur systematisch durchsucht, alle Daten werden zusammengetragen, ihre Validität wird bewertet.

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