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Gen-ethisches Netzwerk e.V.

Beiträge der Autorin oder des Autors

  • Verbände fordern Regulierung neuer Gentechnik-Verfahren

    Von GeN ,

    (4. Juli 2018, Berlin) Neue Gentechnik-Verfahren müssen nach dem Gentechnikrecht reguliert werden. Das ist die zentrale Forderung von 21 Verbänden aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, darunter auch das Gen-ethische Netzwerk. Die Verbände haben sich am 3. Juli mit einer Resolution an Politiker*innen in Deutschland und der Europäischen Union.

  • Moratorium für den Bluttest!

    Von GeN ,

    Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 26. Juni seinen Abschlussbericht zur Testqualität der nichtinvasiven Bluttests auf Trisomie 21 veröffentlicht. Dazu und zu dem Verfahren des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), in dem über die Einführung der Tests in die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen entschieden wird, nehmen wir wie folgt Stellung:

  • Offener Brief an VISAGE

    Von GeN ,

    Das VISAGE (VISible Attributes Through GEnomics) Consortium ist eine internationale Forschungskollaboration, die eine forensische DNA-Analysetechnologie entwickeln will, um äußere Merkmale wie Gesichtszüge, Haar-, Augen- und Hautfarbe sowie Alter und eine sogenannte „biogeografische Herkunft“ von möglichen Verdächtigen aus DNA-Spuren von Tatorten abzuleiten. Obwohl die Anwendung dieser Technologie in polizeilichen Ermittlungen in den meisten EU-Staaten illegal ist, wird das Projekt bis 2022 von der EU im Rahmen des "Horizon 2020"-Programmes gefördert.

  • Stoppt die Monopolisierung von Saatgut durch ‚Baysanto‘ !

    Von GeN ,

    14. Juni 2018 / Nach der Übernahme von Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer fordern rund 40 Institutionen aus den Bereichen Pflanzenzucht, Landwirtschaft und Umwelt wirksame Maßnahmen, um die Patentierung der herkömmlichen Züchtung von Pflanzen und Tieren zu beenden. Das Europäische Patentamt (EPA) erteilt derartige Patente obwohl sich alle Institutionen der EU dagegen ausgesprochen hatten und 2017 neue Regeln für die Auslegung des Patentrechts erlassen wurden. Entsprechende Patente betreffen das Saatgut, die Pflanzen und die Ernte beziehungsweise daraus hergestellte Lebensmittel.

  • Lifegrabbing – Ökonomisierungen von Mensch und Natur

    Von GeN ,

    Ein Workshop zur Kritik der roten und grünen Bioökonomie, ihrer Unterschiede und Zusammenhänge vom 22. bis 24. Juni 2018
    in Strausberg (bei Berlin) mit Übernachtungsmöglichkeit und Vollverpflegung. Das Programm als pdf.
    Veranstalter: lifeKritik e.V. in Kooperation mit Gen-ethisches Netzwerk e. V. und Verein für Internationalismus und Kommunikation e. V.