Genome Editing

Genome Editing bezeichnet neue molekularbiologische Verfahren, mit denen gezielt Veränderungen in DNA-Sequenzen vorgenommen werden sollen, um Eigenschaften von Menschen, Tieren und Pflanzen zu beeinflussen. Mit den neuen Verfahren ist das Versprechen verbunden, dass einzelne Sequenzen des Genoms - anders als bei klassischen Gentechnik-Verfahren - präzise „umgeschrieben“ würden.

In der Landwirtschaft dienen die neuen Verfahren zum Anlass, Gentechnik umzudefinieren. In der medizinischen Anwendung befeuern die neuen Verfahren alte Machbarkeitsfantasien über die mögliche Eliminierung genetisch bedingter Krankheiten.

Beiträge zu diesem Thema

  • Keine Nachhaltigkeit mit Agro-Gentechnik

    Von
    GeN ,

    Das Gen-ethische Netzwerk, Save our Seeds und IG Saatgut fordern: Sinnvolle Innovationen statt Techno-Fix und leeren Versprechen – weitere Regulierung der neuen Gentechniken sicherstellen – Gene-Drive-Technologie verbieten.

  • GID-Ausgabe
    253
    vom Mai 2020

    Herausforderungen für die Zukunft – Gentechnik im Naturschutz?

    Die Anwendung der neuen Gentechniken wird nun auch im Naturschutz diskutiert. Viele Versprechungen sind im Umlauf, weswegen wir uns in diesem Heft kritisch mit den Risiken, Unklarheiten und ethischen Fragen auseinandersetzen.

  • Vom Schutzgut zum Zielobjekt

    Von
    Johann Lütke Schwienhorst , 12. Mai 2020

    Die Biene, Symboltier des Naturschutzes, war in der Debatte um die alte Gentechnik ein wichtiges Argument gegen den Anbau gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen. Heute ist sie selbst zum Ziel von gentechnischen Veränderungen geworden: Resistent gegen Pestizide und Milben soll sie sein.

  • Die (gen)editierte Natur?

    Von
    Margret Engelhard , 12. Mai 2020

    Gene Drives und andere gentechnische Anwendungen werden zunehmend im Zusammenhang mit der Biodiversität und dem Naturschutz diskutiert: Grenzen der Risikobewertung und gesellschaftliche Verantwortung.

  • Wir lassen uns nicht verCRISPERn!

    Von
    GeN ,

    (Berlin, 18. Januar 2020) Treffen Sie uns heute auf der Wir haben es satt!-Demo in Berlin und schicken Sie eine Postkarte an die Präsidentin der EU-Kommission Ursula v.d.Leyen.