Genome Editing

Genome Editing bezeichnet neue molekularbiologische Verfahren, mit denen gezielt Veränderungen in DNA-Sequenzen vorgenommen werden sollen, um Eigenschaften von Menschen, Tieren und Pflanzen zu beeinflussen. Mit den neuen Verfahren ist das Versprechen verbunden, dass einzelne Sequenzen des Genoms - anders als bei klassischen Gentechnik-Verfahren - präzise „umgeschrieben“ würden.

In der Landwirtschaft dienen die neuen Verfahren zum Anlass, Gentechnik umzudefinieren. In der medizinischen Anwendung befeuern die neuen Verfahren alte Machbarkeitsfantasien über die mögliche Eliminierung genetisch bedingter Krankheiten.

Beiträge zu diesem Thema

  • Mexiko: Gentechnisch veränderter Mais bleibt verboten

    Von
    Lilly Presser ,

    Der Oberste Gerichtshof in Mexiko erteilte im Oktober dem kommerziellen Anbau von gentechnisch verändertem Mais sowie mehr als 80 Pestiziden eine Absage. Damit weist er einen Einspruch zurück, der unter anderem von Agrarkonzernen wie Bayer und Syngenta erhoben wurde. Wird Mexiko also den Ausstieg schaffen?

  • Ihre Meinung zur Regulierung der neuen Gentechniken!

    Von
    GeN ,

    Derzeit unterliegen die neuen Gentechnikverfahren wie bspw. CRISPR-Cas den strengen Regeln des EU-Gentechnikgesetzes. Doch das könnte sich bald ändern!

  • Gentechnikregulierung: Ringen um einen neuen Rechtsrahmen

    Von
    Pia Voelker ,

    Die neuen Gentechnikverfahren eröffnen neue technische Möglichkeiten, sind aber aufgrund ihrer Risiken stark umstritten. Derzeit unterliegen die Gentechnikverfahren den strengen Regeln des EU-Gentechnikgesetzes. Doch das könnte sich bald ändern. Ein Überblick über aktuelle rechtliche Entwicklungen in der Europäischen Union (EU) und Interventionsmöglichkeiten für Bürger*innen.

  • Zum Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft

    Von
    GeN ,

    (Berlin, 06.07.21) Der gemeinsame Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) enthält einige wichtige Aussagen zum Thema Gentechnik. Einen Lösungsweg für die Landwirtschaft im Klimawandel stellen die neuen Gentechnikverfahren jedoch nicht dar.

  • Kanzlerkandidat*innen reagieren auf Aufruf zur ‚Neuen Gentechnik‘

    Von
    GeN ,

    (Berlin, 28. Juni 2021) Die Kanzlerkandidat*innen von Grünen und SPD, Annalena Baerbock und Olaf Scholz haben auf einen Aufruf zur strikten Regulierung der Neuen Gentechnik an Pflanzen und Tieren reagiert. Beide stellen klar, dass sie die Forderungen des Aufrufs unterstützen. Auch von der CDU liegt eine Antwort vor.