Agrobusiness

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf.  Propagiert wird ein Kapital-intensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patente und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen - gerade auf dem Land - hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft, die unter anderem die jährliche Großdemonstration „Wir haben es satt!“ organisiert.

Beiträge zu diesem Thema

  • Monsanto, wie geht's?

    Von Birgit Peuker , 4. Januar 2011

    Man soll Erfolg nicht beschreien: Das US-Magazin Forbes hat im Dezember 2009 den Gentechnik-Konzern Monsanto zum Unternehmen des Jahres gewählt. Doch im Moment befindet sich der Gentech-Konzern eher auf einem absteigenden Ast.

  • STOP THE CROP

    Von ,

    Der neue Gentechnik-Kommissar der Europäischen Union, John Dalli, macht Ernst: Zum ersten Mal seit 1998 hat er jetzt eine Gentechnikpflanze für den Anbau in Europa zugelassen. Der Gentechnik-Kartoffel „Amflora“ von BASF sollen bald weitere Zulassungen für Gentechnik-Mais folgen. Die Bundesregierung steht hinter dieser neuen Linie der EU-Kommission. Für den Anbau 2010 ist es zwar zu spät. Aber wenn wir uns jetzt nicht wehren, werden BASF, Monsanto und Syngenta auch gegen den Willen der Bevölkerung im nächsten Frühjahr Europa mit ihren Gentechnikprodukten überschwemmen.

  • Verbände klagen gegen die EU-Zulassung der transgenen Kartoffel „Amflora‟

    Von ,

    (Berlin und München, 11. Mai 2010) Eine Koalition aus vierzig Verbänden geht juristisch gegen die EU-Anbauzulassung für die gentechnisch veränderte Amflora-Kartoffel des deutschen Chemiekonzerns BASF vor. Die Aktion GEN-Klage, an der das Gen-ethische Netzwerk beteiligt ist, ist der festen Überzeugung, dass die Zulassung an verschiedenen Stellen gegen europäisches Recht verstößt. Das Verfahren stellt zudem eine gute Gelegenheit dar, ein neues Werkzeug auszuprobieren: die Aarhus-Konvention.

  • Percy Schmeiser in Potsdam

    Von ,

    Der BUND Brandenburg lädt für den am Montag, dem 19. April 2010 um 19.00 Uhrherzlich zur Podiumsdiskussion nach Potsdam ein. Ort der Veranstaltung ist das Haus der Natur, Reimar-Gilsenbach-Saal.

  • Kuhhandel oder Todesstoß: Gentechnisch veränderte Amflora-Kartoffel zugelassen! Kontaminationen werden legalisiert

    Von ,

    (Berlin, 02. März 2010) Der Chemiekonzern BASF hat heute eine Zulassung für den kommerziellen Anbau der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel "Amflora" bekommen. Damit ist die EU-Kommission dem langjährigen Drängen des Konzerns nachgekommen. Bemerkenswert ist besonders die Zulassung als Futter- und Lebensmittel. ... oder ist diese Entscheidung doch der Todesstoß für Amflora?