Broschüre „Individualisierte Medizin“ erschienen!

(Berlin, 2. September 2013) Nach einem Jahr gründlicher Recherche ist sie nun endlich da - die kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Interessen, die der Rede von der „individualisierten“ oder „personalisierten“ Medizin zur Zirkulation verhelfen. Neben Analysen und Hintergründen bietet die Broschüre, die ab sofort im GeN-Büro oder online bestellt werden kann, auch Kurzbeschreibungen relevanter Forschungseinrichtungen und -netzwerke, staatlicher Förderprogramme, involvierter pharmazeutischer Unternehmen und der wichtigsten „individualisierten“ Medikamente.
Interview mit der Autorin zum Inhalt der Broschüre


Seit etwa 15 Jahren wird der Beginn einer neuen Ära, einer „individualisierten“ Medizin mit auf den Einzelnen zugeschnittenen Medikamenten, angekündigt. Während in der Praxis vor allem immer neue Tests entwickelt werden, unterstützt der „personalisierte“ Diskurs ein Denken in individuellen Risikokategorien und steht in einer Wechselbeziehung mit der Ökonomisierung der öffentlichen Gesundheitsversorgung und der Marktförmigkeit der Forschung. Um solche (bio-)politischen und ökonomischen Hintergründe der Rede von der individualisierten Medizin geht es in der neuen Broschüre des GeN. Auf rund 100 Seiten - analysieren wir die Interessen von Arzneimittelherstellern - stellen wir einige „individualisierte“ Medikamente vor - diskutieren wir die Motive der Forschungsförderpolitik und gesundheitspolitische Hintergründe - beleuchten wir einige Förderprogramme näher - untersuchen wir den Beitrag von Forschungseinrichtungen an der Rede von der individualisierten Medizin und den mit ihr verbundenen biologischen Modellen von Krankheit und - nehmen wir einige Forschungsstandorte und -verbünde kritisch unter die Lupe.
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