Agrobusiness

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf.  Propagiert wird ein Kapital-intensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patente und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen - gerade auf dem Land - hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft, die unter anderem die jährliche Großdemonstration „Wir haben es satt!“ organisiert.

Beiträge zu diesem Thema

  • Wir bleiben nicht stumm!

    Von
    Judith Düesberg ,

    Auf der Hauptversammlung von Bayer wollen wir wissen, wie der Konzern zu der Entwicklung einer neuen Art von Pestiziden, sogenannten dsRNA-Pestiziden, steht.

  • Biopiraterie 2.0?

    Von
    Judith Düesberg ,

    Die Bereitstellung von genetischen Informationen im Internet, stellt die internationale Gemeinschaft vor altbekannte und doch neue Fragen. Wer darf wie genetische Information nutzen? Das aktuelle Beispiel einer gentechnisch veränderten Kartoffel zeigt, wie Tatsachen vor Einigungen geschaffen werden.

  • Aufgedeckt: Monsantos versteckte Finanzierung

    Interview mit
    Christina Deckwirth , 13. Februar 2020

    Lobbycontrol deckte die finanzielle Beteiligung von Monsanto an Studien zu Glyphosat auf. Christina Deckwirth berichtet und zeigt wie verstrickt Wissenschaft und Wirtschaft mitunter sind und wie wichtig ein transparenter Umgang mit Interessenkonflikten ist.

  • Die Bananenschleife

    Von
    Judith Düesberg ,

    Der globale Bananenanbau steht wieder einmal vor dramatischen Ernteausfällen. Ursache ist ein Pilz, der gestern wie heute unbesiegbar scheint. Die Suche nach resistenten Bananensorten mit und ohne Gentechnik läuft. Die langfristige Lösung ist eine andere: mehr Vielfalt!

  • Einspruch gegen Patent auf Lachs und Forelle

    Von
    GeN ,

    (München, 26. Juni 2019) Ein breites Bündnis von über 30 Organisationen, das zusätzlich von rund 5000 Einzelpersonen unterstützt wird, hat heute Einspruch gegen das Patent auf Lachs und Forellen eingelegt. Das Bündnis fordert einen vollständigen Widerruf des Patentes, das keine technische Erfindung sei, sondern viel eher den Charakter eines patentierten Plagiats aufweise.