Agrobusiness

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf.  Propagiert wird ein Kapital-intensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patente und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen - gerade auf dem Land - hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft, die unter anderem die jährliche Großdemonstration „Wir haben es satt!“ organisiert.

Beiträge zu diesem Thema

  • Innenansichten aus der Agro-Gentechnik-Lobby

    Jörg Bergstedt , 2. Mai 2011

    Alljährlich treffen sich Vertreterinnen und Vertreter von Behörden, aus Industrie und Wissenschaft beim InnoPlanta-Forum in Sachsen-Anhalt, um sich über die aktuelle Situation der Agro-Gentechnik auszutauschen.

  • BASF und die Wissenschaft

    Birgit Peuker , 2. Mai 2011

    Die BASF unterhält vielfältige Beziehungen zu öffentlichen Forschungseinrichtungen. Über Firmenaufkäufe von akademischen Spin-offs und Kooperationsbeziehungen verschafft sich der Konzern Zugang zu wissenschaftlichem Know-How. Darüber hinaus sitzen Vertreter von BASF in den Gremien, die über zukünftige Forschungsrichtlinien und damit über die Vergabe von Forschungsmitteln entscheiden.

  • EFSA: Spielwiese der Gen-Industrie

    Christoph Then , 2. Mai 2011

    Die Industrie beeinflusst die Standards für die Risikoprüfung gentechnisch veränderter Pflanzen.

  • Gentechnisch veränderte Kartoffel Amflora der BASF bleibt in Deutschland ein Ladenhüter

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    (Berlin, 31. Januar 2011) Die BASF Plant Science konnte die deutschen Landwirte offenkundig weder vom Sinn noch von der Rentabilität ihrer gentechnisch veränderten Kartoffel überzeugen. Nur so ist es zu erklären, dass es in diesem Jahr in ganz Deutschland nur zu einem Anbau von zwei Hektar Amflora kommt.