Presse

Einleitung

Auf dieser Seite finden Sie die Pressemitteilungen des Gen-ethischen Netzwerks (GeN). Eine Auswahl an Medien-Berichten über die Arbeit des GeN finden Sie hier. Wenn Sie regelmäßig von uns informiert werden wollen, schreiben Sie uns eine E-Mail um in unseren Presseverteiler eingetragen zu werden. Haben Sie Rückfragen zu den inhaltlichen Themen der Pressemitteilungen? Unsere Mitarbeiter*innen beantworten sie gerne.

Pressemitteilungen des GeN

  • NIPT-Monitoring darf kein Papiertiger werden!

    Deutscher Bundestag, Screenshot aus dem Mitschnitt der 99. Sitzung vom 08.10.2026

    Der Bundestag hat am 8. Oktober 2026 für ein Monitoring zum NIPT und für die Einrichtung eines Expert*innengremiums zur Prüfung künftiger Tests gestimmt. Damit sind alle Weichen gestellt, um die bisherige Praxis des kassenfinanzierten Bluttests auf Trisomie 13, 18 und 21 auf den Prüfstand zu heben. Für uns und das Bündnis gegen die Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien* – NoNIPT ist diese Entscheidung ein wichtiger Etappensieg.

  • EU Parlament stimmt für Deregulierung der neuen Gentechnik

    Pflanzenzucht

    Es ist entschieden: In der EU sollen neue Regeln für den Umgang mit Pflanzen aus neuen gentechnischen Verfahren wie CRISPR-Cas gelten. Die beschlossene Verordnung höhlt die grundlegenden Prinzipien des Umwelt- und Verbraucher*innenschutzes aus, belastet die gentechnikfreie Landwirtschaft und erschwert maßgeblich den Zugang zu Informationen.

  • „Finger weg von meiner DNA – Wissen schützt vor Zugriff“

    Logo der Kampagne "Finger weg von meiner DNA - Wissen schützt vor Zugriff"

    (Berlin, 3. März 2026) Heute veröffentlichen das Gen-ethische Netzwerk e. V. und die Rote Hilfe e. V. die Online-Kampagne „Finger weg von meiner DNA – Wissen schützt vor Zugriff“. Während die Polizei DNA-Analysen ausweitet, wachsen Risiken von Fehlern, Überwachung und Diskriminierung. Die Kampagne informiert über persönliche Rechte.

  • Das Aus für das Vorsorgeprinzip?

    3 EU-Fahnen wehen vor dem europäischen Parlament

    (Berlin, 4. Dezember 2025) Heute Nacht wurde im Trilog eine Einigung erzielt über eine weitgehende Deregulierung der neuen gentechnischen Verfahren. Sollten das Parlament und der EU-Rat zustimmen, drohen die Aushöhlung des Vorsorgeprinzips, der Verlust von Verbraucher*innenrechten und eine weitere Konzentration auf den Saatgutmärkten.

  • Herr Merz, die neue Gentechnik braucht Regeln!

    Fotoaktion Kanzleramt Trilog

    (Berlin, 2. Dezember 2025) Ein breites Bündnis protestierte heute vor dem Bundeskanzleramt für den Erhalt von  Risikoprüfung, Kennzeichnungspflicht und Koexistenzmaßnahmen für Pflanzen aus den neuen Gentechnikverfahren. Anlass sind die am 3. Dezember stattfindenden Verhandlungen auf EU Ebene.