Informationen über unsere AutorInnen

Susanne Schultz lehrt Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt a. M., forscht zu Demografiepolitik, ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Rosa Luxemburg Stiftung und promovierte zum Thema Frauengesundheitsbewegungen.

Beiträge der Autorin oder des Autors

  • Die Grenzen des Tabubruchs

    Susanne Schultz , 2. Mai 2016

    Diagnose Down Syndrom mit Herzfehler und ein später Schwangerschaftsabbruch - das Feuilleton feierte den Spielfilm 24 Wochen als Tabubrecher und berichtete von einem still weinenden Publikum. Welche Tabus aber wurden gebrochen und aus welcher Perspektive? Und worum wurde geweint?

  • Arbeit im Dienst der Biologisierung

    Susanne Schultz, Uta Wagenmann , 5. Januar 2015

    Moralische Empörung auf der einen, euphorische Visionen einer technologisch unterstützten Familienplanung auf der anderen Seite - die mediale Debatte geht an gesellschaftspolitisch wichtigen Fragen rund um die Reproduktionsmedizin in der Regel vorbei. Ein Blick auf Eizellabgabe und Leihmutterschaft aus herrschaftskritischer Perspektive.

  • Zwischen Bewegung und Akademie

    Susanne Schultz , 30. April 2014

    Der Ruf nach Selbstbestimmung war einst ein Aufbruchssignal der Frauenbewegung. Inzwischen ist die Forderung vielfältig kritisch reflektiert worden. In den Sozialwissenschaften wird die Vorstellung eines autonomen Selbst in den so genannten Gouvernementalitätsstudien auseinandergenommen. Wer kann hier von wem lernen?

  • Implantierte Verhütung

    Daniel Bendix, Susanne Schultz , 25. April 2013

    Das Verhütungsmittel-Implantat Jadelle von Bayer, das fünf Jahre lang Hormone in den Körper abgibt, wird derzeit subventioniert und in aller Welt verbreitet. Hintergrund: Der Kampf um Marktanteile und ein Rollback in der Bevölkerungspolitik.