Beiträge zu diesem Thema

  • Verpassen wir die Notbremse?

    Politikerin Mareike Hermeier am Rednerpult im Plenarsaal des Bundestags. Hermeier ist weiß, sie trägt ihr rötliches Haar zu einem hochsitzenden Dutt gebunden. Hermeier trägt eine schwarz gerahmte Brille undd ein schwarzes Oberteil. Um ihre Schultern ist ein breiter grüner Schal geschlungen.
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    Ein interfraktioneller Antrag will die Folgen der Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien* erforschen lassen und ein neues Verfahren für die ethische Prüfung künftiger vorgeburtlicher Tests schaffen – jetzt wurde die Abstimmung erneut verschoben. Die Normalisierung selektiver Untersuchungen schreitet derweil weiter voran. 

  • Rezension: „Sexy Rassismus“ und Eugenik

    Schwarzer Bucheinband mit dem Titel 'Der neue faschistische Körper' in grüner Schrift, Autor Dagmar Herzog in blauer Schrift und Nachwort von Alberto Toscano in roter Schrift
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    20. Februar 2026

    Mit „Der neue faschistische Körper“ hat die deutsch-amerikanische Historikerin Dagmar Herzog einen Essay vorgelegt, der die AfD nicht nur als eindeutig faschistisch einordnet, sondern insbesondere Behindertenfeindlichkeit als zentrales Motiv ihrer Politik herausarbeitet.

  • Unsichtbare Geburten

    Ärztin führt Ultraschall-Untersuchung bei einer Schwangeren durch, Monitor zeigt pränatales Bild.
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    25. August 2025

    Welche Leerstellen gibt es in Datenerhebung und Forschung zu späten Schwangerschaftsabbrüchen? Das stellt der erste Artikel einer dreiteiligen Reihe dar, die sich mit einem Tabuthema beschäftigt: dem Fetozid nach auffälligen pränatalen Befunden.

  • Von der Tagesordnung gestrichen?

    Das Bild zeigt eine Menschenmenge bei einer Kundgebung, draußen ist es dukel. Im Vordergrund sind ein leuchtender, regebnbogenfarbener Schirm, ein Plakat mit der Aufschrift "Demokratie schützern" sowie die Fahne der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschist*innen (VVN-BdA) zu sehen.
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    Am 6. November letzten Jahres entließ Bundeskanzler Scholz Finanzminister Lindner – damit wurde das Ende der Ampelkoalition offenbar. Zwei Tage später hätte im Bundestag über den interfraktionellen Antrag für ein Monitoring des NIPT abgestimmt werden sollen. Doch die Lesung wurde in den Wirren von der Tagesordnung gestrichen. Bald hieß es, besonders wichtige Vorhaben sollten noch vor den Neuwahlen verabschiedet werden. Gehören behindertenpolitische Anliegen schlicht nicht dazu?

  • Anhörung zum NIPT

    Marion Baldus und Josef Hecken auf ihren Sitzplätzen im Gesundheitsausschuss. Baldus redet und gestikuliert dabei.
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    Der Gesundheitsausschuss hat am 9. Oktober 16 Expert*innen zur Notwendigkeit eines Monitorings der Folgen der Kassenzulassung des nicht invasiven Pränataltests (NIPT) befragt. Diskrepanzen gab es zwischen Pränataldiagnostiker*innen auf der einen und (Eltern-)Selbstvertretungen und Beratungsstellen auf der anderen Seite.