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4. Dezember 2016

(Hamm und Berlin, 4. Dezember 2016) Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks spricht sich gegen die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen aus, die mit einem „Gene Drive“ ausgestattet sind. „Ich teile Ihre Bedenken, dass ,Gene Drive‘ erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme haben kann und dass daher insbesondere Vorsicht bei der Forschung und Risikobewertung walten sollte. Eine Freisetzung von Organismen, bei denen Gene Drive verwendet wird, halte ich aus ökologischer Sicht zurzeit für nicht vertretbar,“ positioniert sich die Ministerin im Vorfeld zur 13. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt, die vom 4. bis 17. Dezember in Mexiko stattfinden wird.

19. Dezember 2016 Susanne Schultz

WissenschaftlerInnen haben sich in einem Offenen Brief kritisch zu einer möglichen Ausweitung polizeilicher DNA-Analysen geäußert. Anlass sind jüngste sicherheitspolitische Forderungen, die DNA-Analyse von körperlichen Merkmalen in Deutschland zu legalisieren.

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29. November 2016

(Berlin, 28.11.2016) Das Gen-ethische Netzwerk hat gemeinsam mit über 450 weiteren Organisationen einen Offenen Brief gegen die Ratifizierung von CETA, dem geplanten Freihandels- und Investitionsschutzabkommens der EU mit Kanada, unterzeichnet.

3. November 2016

(München, 3. November 2016) In einer lang erwarteten Stellungnahme erklärt die EU-Kommission, dass sie Pflanzen und Tiere aus „im Wesentlichen biologischen Verfahren“ zur Züchtung für nicht patentierbar hält. Diese Aussage steht in starkem Gegensatz zu der bisherigen Praxis des Europäischen Patentamts (EPA), das bereits über 100 Patente erteilt hat, welche die konventionelle Züchtung betreffen, darunter sogar Patente auf Tomaten und Brokkoli.

22. September 2016

(Berlin, 22. September 2016) Zum heutigen Kinostart des Films „24 Wochen“ möchten wir auf eine Besprechung aufmerksam machen, die im Gen-ethischen Infomationsdienst (GID) anlässlich der Premiere auf der Berlinale erschienen ist: Die Grenzen des Tabubruchs von Susanne Schultz

 

239 - Dezember 2016
GID_Titel239

Weizen zählt zu den wichtigsten Nutzpflanzen weltweit. Und doch wird er bis heute nicht in gentechnisch veränderten Varianten kommerziell angebaut - in keinem einzigen Land der Welt. Aber die Entwicklung von Weizenhybriden steht ganz oben auf dem Programm.

Autismus
Februar 2007

Die Spende einer Wohltätigkeitsvereinigung hat den Aufbau einer Biobank für Autismus-Forschung angestoßen. An elf Universitäten in den USA sollen in den nächsten zwei Jahren DNA-Proben von 3.000 autistischen Patienten gesammelt werden. Laut Catherine Lord, Direktorin des Autismuszentrums an der Universität Michigan, hofft die Simons Foundation, die die zehn Millionen US-Dollar gespendet hat, dass genetische Forschung "nur der Beginn einer umfassenden Initiative" ist und will langfristig 100 Millionen US-Dollar in die Autismus-Forschung investieren. Die an dem Projekt beteiligten Wissenschaftler hoffen, Tests zu entwickeln, mit denen verschiedene Formen des Autismus schon bei Neugeborenen erkannt werden können.

www.boston.com, 11.01.07