6. August: Normalisierungsdiskurse und Widerstand

Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Mad & Disability Pride Parade

Am 6. August um 19.30 Uhr laden die Kritischen Feministinnen gemeinsam mit dem Gen-ethischen Netzwerk zu einer Diskussionsveranstaltung ein, in der es um den Widerstand gegen Normalisierungsdiskurse und speziell gegen die gesellschaftliche Akzeptanz von Reproduktionstechnologien wie Pränatal- oder Präimplantationsdiagnostik (PND beziehungsweise PID) gehen wird. Erika Feyerabend von BioSkop e.V. (Essen) gibt einen Überblick über Interventionen der Vergangenheit, wie sie von der Krüppelbewegung der 1980er Jahre oder dem Widerstand gegen die Bioethik-Konvention des Europarates Anfang der 1990er Jahre ausgingen, und Antje Barten vom Arbeitskreis mit ohne Behinderung (AK moB, Berlin) zeigt Widersprüche der PID zu den in der UN-Behindertenrechtskonvention fixierten Grundrechten, um nach möglichen und notwendigen Interventionen in der Gegenwart zu fragen. Veranstaltungsort: Café k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin; U-Bahnhof Rathaus Neukölln, Bus M 41 Nachfragen: pride-parade(at)gmx.de Die Veranstaltung ist berollbar. Mit Übersetzung in Gebärdensprache.
 

    15. Juli 2013