13. Juli: Behindert und verrückt feiern in Berlin!

Berlin, 13. Juli 2013, 15.00 Uhr, Hermannplatz
Weitere Informationen: www.pride-parade.de oder zum Beispiel bei den freien Radios. Dort gibt es einen Beitrag vom 1. Juli zum kostenfreien Download: www.freie-radios.net/56866 Den Flyer zur Demo finden Sie hier zum Download (pdf-Dokument, direkter Link, 1,9 MB). Eine geringer aufgelöste Version finden Sie hier (850 KB).
Veranstaltungen zur Pride Parade: Am 4. August um 15.00 Uhr zeigt das Gen-ethische Netzwerk den Dokumentarfilm „Der Pannwitzblick“ von 1991, der den medizinischen und gesellschaftlichen Blick auf geistige und körperliche Behinderung thematisiert, und zwar in seiner Kontinuität: Der Film zeigt auf noch heute berührende Weise, dass der „Pannwitzblick“ nicht nur der Aussonderung und Selektion im Nationalsozialismus zugrunde lag, sondern auch in der Zeit danach die Sicht auf Behinderung als an eine Normalität anzupassende Abweichung prägte. Bei der anschließenden Diskussion, in der es um den Film und seine Aktualität gehen soll, wird Regisseur Didi Danquart anwesend sein, und auch Udo Sierck und Theresia Degener, zwei im Film interviewte AktivistInnen, sind angefragt.


Veranstaltungsort: Kino fsk, Segitzdamm 2, 10969 Berlin; U-Bahnhof Kottbusser Tor, Bus M 29 Nachfragen: pride-parade(at)gmx.de Informationen zum Film: www.didi-danquart.de/pannwitzblick.html Die Veranstaltung ist berollbar. Mit Übersetzung in Gebärdensprache.
Am 6. August um 19.30 Uhr laden die Kritischen Feministinnen gemeinsam mit dem Gen-ethischen Netzwerk zu einer Diskussionsveranstaltung ein, in der es um den Widerstand gegen Normalisierungsdiskurse und speziell gegen die gesellschaftliche Akzeptanz von Reproduktionstechnologien wie Pränatal- oder Präimplantationsdiagnostik (PND beziehungsweise PID) gehen wird. Erika Feyerabend von BioSkop e.V. (Essen) gibt einen Überblick über Interventionen der Vergangenheit, wie sie von der Krüppelbewegung der 1980er Jahre oder dem Widerstand gegen die Bioethik-Konvention des Europarates Anfang der 1990er Jahre ausgingen, und Antje Barten vom Arbeitskreis mit ohne Behinderung (AK moB, Berlin) zeigt Widersprüche der PID zu den in der UN-Behindertenrechtskonvention fixierten Grundrechten, um nach möglichen und notwendigen Interventionen in der Gegenwart zu fragen. Veranstaltungsort: Café k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin; U-Bahnhof Rathaus Neukölln, Bus M 41 Nachfragen: pride-parade(at)gmx.de Die Veranstaltung ist berollbar. Mit Übersetzung in Gebärdensprache.
 

    15. Juni 2013