Eine Gesellschaft für Alle? Inklusion zwischen Utopie und Herrschaftstechnik

(April 2014) Eine Podiumsdiskussion zur oft großspurigen Rede von Inklusion findet am 21. Mai in Berlin statt. Auf der Veranstaltung, die zum Rahmenprogramm der auch in diesem Jahr wieder vom GeN, dem Arbeitskreis Mit ohne Behinderung (AK MoB) und anderen kritischen Gruppen organisierten Disability and Mad Pride Parade gehört, wird es unter anderem um die realen Bedingungen gehen, unter denen behinderte Menschen in unserer angeblich schon fast inklusiven Gesellschaft leben.

Und wir werden fragen: Wo kommt die Idee der Inklusion eigentlich her? Ist immer Inklusion drin, wo Inklusion draufsteht? Wie würde sich die Gesellschaft durch Inklusion verändern? Gibt es in ihr noch ein Innen und ein Außen? Sind am Ende etwa doch nur die Nützlichen von Interesse?
Podiumsgäste: Swantje Köbsell, langjährige Aktivistin der Krüppelbewegung und Professorin für Disability Studies Jasna Russo, langjährige Aktivistin der internationalen Bewegung von Psychiatriebetroffenen und Sozialforscherin Udo Sierck, Aktivist der Krüppelbewegung, hat unter Anderem im vergangenen Jahr ein Buch zum Veranstaltungsthema unter dem Titel „Budenzauber Inklusion“ geschrieben
Ort: K-Fetisch, Wildenbruchstraße 86, Berlin-Neukölln Zeit: Mittwoch, 21. Mai 2014, 19.30 Uhr
Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache wird bereitgestellt.

    23. April 2014