Personalisierte Unmündigkeit

Zur Rationalität der Nutrigenomik und ihren Funktionen

Nutrigenomik ist nicht nur als Forschungsansatz fragwürdig. Auch die mit dem Konzept transportierten Vorstellungen von Mündigkeit, Aufgeklärtheit und Freiheit bedürfen einer kritischen Betrachtung: Sie überdecken unausgesprochene Aufforderungen, stille Zwänge und einen der Nutrigenomik inhärenten Gen-Determinismus.

Von Jonas Harney
„Der Mensch, als Summe seiner Gene, wird demnächst mit zwei Listen im Supermarkt anzutreffen sein. Eine enthält die individuellen genetischen Anlagen; die andere verrät, welche Lebensmittel und Produkte die damit verbundenen Risiken mildern oder gar ausgleichen können“.1 Auch wenn das Bundesforschungsministerium (BMBF) in seiner Broschüre zur Stoffwechselforschung aus dem Jahr 2008 offen lässt, wann genau sie beginnt - in der nutrigenomischen Zukunft ist der selbstbestimmte Mensch über seine genetischen Anlagen informiert und kann rational über die dazu passende Ernährungsweise entscheiden. Die Nutrigenomikforschung verhilft ihm zu dieser Mündigkeit: „[Die Gene] können jedem Menschen verraten, welche Nahrung für ihn geeignet ist und was für einen Lebensstil er führen sollte“.2

Nutrigenomische Ernährungsrationalität und das Versprechen der Mündigkeit

Bisher steckt die nutrigenomische Forschung noch in den Kinderschuhen. Deren gegenwärtige Ergebnisse und Ernährungsempfehlungen beschränken sich - wie etwa in der erwähnten Broschüre des BMBF - darauf, „ein Mindestmaß an körperlicher Bewegung sowie eine ausgewogene Kost mit viel frischem Obst und Gemüse“ anzuraten.3 Weil körperliche Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel sich von Mensch zu Mensch unterscheiden und genetische Mutationen diese Problematik noch verstärken oder zu Krankheiten führen würden, so heißt es weiter, liege große Hoffnung im Ausbau der Nutrigenomik. So würden wir zu mündigen Verbrauchern gemacht, die über Gene und Nahrung informiert sind und selbstbestimmt unsere Ernährung gestalten können.
Die Nutrigenomik kann als ein „Dreischritt von Diagnose, Therapie und Prävention“ beschrieben werden.4 Die Notwendigkeit von Forschung auf dem Feld wird allerdings zuallererst mit der Bekämpfung von Krankheit begründet. Ziel sei „die Entwicklung entsprechender Diagnostika“ zur Identifizierung von Risikopatienten und die anschließende Entwicklung von „Medikamenten, die zur Therapie eingesetzt werden können“, fasst es beispielsweise der Verein zur Förderung der Nutrigenomik zusammen.5 Das eigentliche Mündigkeitsversprechen der Nutrigenomik entspringt aber „der Entwicklung von Nahrungspflanzen und daraus ableitbaren ‚Functional Foods’“.5 Um die nötigen Mittel für das mündige Ernährungsverhalten des Einzelnen bereitzustellen, meint etwa das BMBF, wird „die Entwicklung optimierter gesundheitsfördernder Lebensmittel“ angestrebt.6
Auch die European Nutrigenomic Organisation (NuGO) hebt dieses Versprechen in den Vordergrund und geht noch darüber hinaus, wenn sie als Forschungsziel verkündet, „europäische Bevölkerungen in die Lage zu versetzen, Lebensmittel für eine optimale Gesundheit zu definieren, auszuwählen und zu sich zu nehmen“.7 Die Nutrigenomikforschung soll also nicht nur Antworten auf altbekannte Krankheiten liefern. Vor allem soll sie Informationen bereitstellen, die den Einzelnen befähigen, bewusst und informiert über seine Nahrung zu entscheiden und die dadurch die „Gesundheits- und Lebensmittelsicherheit für die Bevölkerungen sicherstellen und auf lange Sicht die öffentliche Gesundheit verbessern“.8 Ein informiert-bewusstes Nahrungsverhalten des Einzelnen und die Steigerung der öffentlichen Gesundheit werden hier miteinander verbunden, und zwar über eine „personalisierte Ernährung mit detaillierten Ratschlägen, die auf individuelle genetische Anlagen zugeschnitten sind“.3 Mit einem Schlag soll die Nutrigenomik also grundlegende Probleme der Wohlstandsgesellschaft lösen. Die auf ihren Erkenntnissen aufbauende, personalisierte Ernährung wird Stoffwechselerkrankungen heilen, jeden einzelnen dazu befähigen, sich an seine Gene angepasst zu ernähren, die dafür notwendigen funktionellen Lebensmittel bereitstellen und schließlich die Gesundheit der ganzen Bevölkerung verbessern: „Wir geben den Leuten die Chance zu begreifen: Du kannst mit deinen Genen zusammenarbeiten“.2
Diese Form der maximierten Ernährungsrationalität verspricht, informiert und mündig Nahrung auswählen und sich selbstbestimmt ernähren zu können. Doch der Schein trügt: Die Nutrigenomik entmündigt den Einzelnen. Der Kern des Konzepts zielt auf Konsumbereitschaft ab und verschleiert seinen Charakter zugleich - einerseits durch die Verabsolutierung der Genetik und andererseits durch ein gesellschaftliches Präventionsgebot. Die nutrigenomische Aufklärung spricht von Mündigkeit, meint aber Anpassung und Effektivierung. Unter dem Vorwand der Personalisierung und Prävention bürdet sie dem Individuum neue Verantwortlichkeiten auf, die seine Leistungsfähigkeit aufrecht erhalten sollen und das ökonomische und gesellschaftliche System reproduzieren.

Imperativ des Konsums

Dem nutrigenomischen Ernährungskonzept zufolge erschließen funktionelle Lebensmittel dem Verbraucher eine neue Ebene der Selbstbestimmung bei der Lebensmittelauswahl. Ohne Zweifel zielt die Bestrebung, solche Lebensmittel zu entwickeln und zu produzieren, auf das Konsumverhalten der Bevölkerung ab. Doch die Absicht erscheint nobel, geht es doch um ernährungsbedingte Erkrankungen: „Eine Milliarde Erwachsene und 22 Millionen Kinder unter fünf Jahren leiden laut Berichten der WHO weltweit an Übergewicht, mit steigender Tendenz“, heißt es beispielsweise beim Netzwerk Nutrigenomik Berlin-Brandenburg.9 „Adipositas (Fettleibigkeit) hat sich weltweit zu einem enormen gesellschaftlichen Gesundheitsrisiko entwickelt“ und „20-30 Prozent der deutschen Bevölkerung im mittleren und höheren Alter“ seien vom Metabolischen Syndrom betroffen, so die Begründungen für die Notwendigkeit der Forschung und der Entwicklung von funktionellen Lebensmitteln.10
Soziale Bedingungen von Krankheit bleiben dabei ausgeklammert. Die Forschung setzt vielmehr auf absatzfähige Neuentwicklungen der Lebensmittel. Und diese Orientierung findet Unterstützung: „Die meisten Menschen bringt man nicht dazu ihren Lebensstil zu ändern“, heißt es etwa in der BMBF-Broschüre „Ernährungsforschung - Gesünder essen mit funktionellen Lebensmitteln“. „Deswegen muss man auch andere Lösungswege in Betracht ziehen. Einer davon könnte darin bestehen, die Lebensmittel zu verändern“.11 Massive Unterstützung erfährt diese Idee durch die Bundesregierung, beispielsweise in Form der Initiative „Ernährungsforschung - für ein gesundes Leben“.12 Nicht nur, dass dem Verbraucher bereits im Voraus eigenverantwortliches Handeln abgesprochen wird, gleichzeitig begründet diese Annahme das oberflächliche Mündigkeitsversprechen des nutrigenomischen Konzepts.
Functional Food sei die Zukunft der Ernährung, heißt es. Hierbei werden Nahrungsmittel mit Zusätzen produziert oder Pflanzen gar genetisch verändert, um sie an vermeintliche genetische Dispositionen des Stoffwechsels anzupassen.13 Fettleibigkeit und andere ernährungsbedingte Krankheiten sollen so gelindert oder geheilt werden. Um gesund zu leben, müssen wir uns nicht bewegen, wir brauchen auch nicht weniger zu essen - wir müssen nur die richtigen Produkte konsumieren. Die übermittelte Botschaft hat System: Du musst dein Leben nicht ändern. Kaufe und konsumiere unsere Produkte und du wirst sein, wie du sein willst.
Das mag zwar den Profit der Produzenten steigern. Die Vorteile für die Bedürftigen sind hingegen eher zweifelhaft. Ihre Entscheidungsmöglichkeiten beschränken sich auf die Auswahl und den Konsum vorgefertigter Lebensmittel. Der mündige Bürger ist dabei nicht mehr als ein Käufer und Verbraucher, dessen Selbstbestimmung sich in stetiger Konsumbereitschaft erschöpft.

Genetischer Imperativ

Der unwissende Konsument muss allerdings erst über die ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aufgeklärt werden. Die wissenschaftliche Genetik und die genetische Beratung stellen dazu ein mächtiges Instrumentarium bereit. Ebenso, wie sich die Pharmakogenomik die personalisierte Medizin auf die Fahne geschrieben hat, soll die Nutrigenomik als personalisierte Ernährung praktiziert werden und so öffentliche Akzeptanz finden. Beide weisen insofern Parallelen auf, als dass sie die gleichen Grundannahmen: die genetische Veranlagung für Krankheiten beziehungsweise Ernährungsverträglichkeiten, die gleiche Kernmethode: die Genanalyse als wichtigste Erkenntnisquelle, als auch das gleiche Ziel: die frühzeitige Erkennung genetischer Abweichungen teilen. Der eigentliche Gehalt des Begriffs der Personalisierung bleibt dabei allerdings verdeckt und unbeleuchtet. Grundlegend ist beidem der persönliche Gentest. Er soll über individuelle genetische Dispositionen - hier für Nahrungsaufnahme, dort für Krankheiten - Auskunft geben. Die wissenschaftlichen Kriterien sind dabei statistische Wahrscheinlichkeiten von Genotyp-Phänotyp Assoziationen. Auf ihrer Basis wird das Individuum Risikogruppen zugeordnet.
Diese Form der Personalisierung hat kaum Gemeinsamkeiten mit einer individuellen Behandlung oder Beratung, wie der Begriff Glauben machen könnte. Die auf Statistiken und Korrelationen basierenden genetischen Risiken reduzieren den Einzelnen zu einem Träger des genetischen Risikos. Wie Silja Samerski analysiert hat, werden bei der Personalisierung grundsätzlich Gene „zu Tätern und Menschen zu Erleidenden. Gene erhalten Subjektstatus und Menschen werden zu ihren Objekten“.14 Der Gewinn an vermeintlichem Wissen über die eigenen Erbanlagen steht dann im Widerspruch zur anschließenden Hilflosigkeit gegenüber dem individuellen genetischen Risiko. Welches Maß an Selbstbestimmung kann genetisches Wissen also überhaupt für uns bereithalten?
Auch die Personalisierung der Ernährung unterliegt dieser Logik. Die Aussagekraft der Gene wird verabsolutiert und zur definitionsgebenden Quelle aufgewertet. Wenn die Nutrigenomik also von Persönlichkeit und Individualität spricht, meint sie weder eigene Vorlieben noch eine selbstbestimmte Ernährung. Die Rhetorik deutet vielmehr die auf Korrelationen basierenden genetischen Risiken in persönliche um. Statistische Wahrscheinlichkeiten werden so zum Ausgangspunkt individueller Entscheidungen.

Imperativ der Prävention

Mündigkeit im nutrigenomischen Kontext kann also vor allem als Reduktion verstanden werden: Es ist die Selbstbestimmung des genetisch aufgeklärten - das heißt auch, verklärten - Menschen, die darin besteht, gesundheitsfördernd - und das heißt auch, unter Berücksichtigung genetischer Risiken und Dispositionen - zu konsumieren. Aber worin besteht hier der Zwang? Erhält der mündige, aufgeklärte Mensch mit dem genetischen Anlagenwissen nicht die Möglichkeit, abzuwägen zwischen Vorlieben und gesundheitsbedingten Empfehlungen zum Nahrungsverhalten? Die Kritik muss bereits an dem Gedanken der gesundheitsbedingten Empfehlung ansetzen: Geht es um Gesundheit, spielen immer auch Fragen der Leistungsfähigkeit im gesellschaftlichen Kontext eine Rolle. Empfehlungen werden schnell zu Notwendigkeiten, denen sich die persönliche Verantwortung nicht mehr entziehen kann.
Wie schon bei der so genannten personalisierten Medizin werden genetische Analysen auch im Zusammenhang mit Ernährung nicht nur als Diagnostika zur Bestätigung einer von Symptomen abgeleiteten Krank­heitsvermutung genutzt. Sie sind gleichzeitig Instrument und Teil eines weit reichenden Trends zur Prävention. Genetische Diagnostika breiten sich auf viele Bereiche aus, etablieren sich und werden zum Standard, und diese Entwicklung wird durch staatliche Förderprogramme immer wieder unterstützt.
Auch die Nutrigenomik soll langfristig vor allem die öffentliche Gesundheit verbessern und so ernährungsbedingte Krankheiten lindern oder diesen sogar vorbeugen. Statistisch hergestellte, genetische Risiken sind ein probates Mittel, um solche gesundheitspolitisch motivierten Präventionsbestrebungen umzusetzen. Förderstrategien wie die „Roadmap für das Gesundheitsforschungsprogramm“ oder der Nationale Aktionsplan „Gesunde Ernährung und Bewegung“ von Bundesregierung beziehungsweise BMBF sprechen hier eine deutliche Sprache.15
Das behauptete individuelle, genetische Risiko für Erkrankungen oder Stoffwechselbesonderheiten provoziert eine Eigendynamik, die zum stetigen Risikomanagement zwingt. Die vermeintliche Selbstbestimmung beruht darauf, mündig und informiert die richtige Lebensweise zu wählen - und 'richtig' heißt: das Risiko minimierend.16 Auf diese Weise wird im Namen der Prävention dem Einzelnen die Verantwortung auferlegt, die aus seinen Genen entspringenden Risiken ständig zu überwachen. Die einstige Ernährungsempfehlung erlangt dabei den Charakter einer Notwendigkeit. Schließlich ist es eine zentrale Funktion von Präventionskampagnen, so die Anthropologin Lisbeth Sachs, „Bürgern die Verantwortung für ihre Gesundheit aufzubürden. Obwohl sie ihre Lebensumstände immer weniger bestimmen und gestalten können, wird ihnen eingeredet, es läge an ihnen, ob sie krank werden oder nicht“.17 Der Imperativ der Prävention ist unmissverständlich: Wir haben die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst zu übernehmen. Als Manager unseres eigenen Risikos dürfen wir nicht versagen. Diese Individualisierung koppelt Gesundheitsverantwortung von der Gesellschaft ab. Indem die auf die Lebensumstände gerichtete Verhältnisprävention hinter einer an genetischen Risiken orientierten, individuellen Prävention zurücktritt, bleiben möglicherweise krank machende gesellschaftliche Verhältnisse unangetastet, und auch der Staat wird von seiner Verantwortung entbunden. Die individuelle Pflicht zur Gesundheit, die hier entsteht, wird nicht autoritär diktiert, sondern mithilfe der Aufklärung über individuelle, genetische Risiken aktiviert. Unter dem Deckmantel von Mündigkeit und Selbstbestimmung versteckt, entfaltet der Zwang zur Gesundheit seine Macht.

Die Reproduktion des Systems durch funktionierende Menschen

Erst durch die Verknüpfung von Konsum, Genetik und Prävention entfaltet die Logik des nutrigenomischen Konzeptes ihre ganze Wirkung. Allein vom Standpunkt profitorientierter Lebensmittel-Produzenten aus betrachtet, widerspräche eine gesündere Bevölkerung der Konsum- und daraus resultierenden Absatzsteigerung. Wozu benötigen gesunde Menschen die Gesundheit herstellende oder verbessernde Lebensmittel? Hier kommt das genetische Risiko ins Spiel. Der gesunde Mensch ist nicht länger gesund, sobald eine Genanalyse individuelle Risiken aufdeckt. Sie lassen es auch Nicht-Erkrankten sinnvoll erscheinen, funktionelle Lebensmittel zu konsumieren. Präventionskampagnen verstärken den Effekt zusätzlich, wenn sie die Berücksichtigung eines genetischen Risikos zur Notwendigkeit aufwerten. Jeder Gesunde entpuppt sich somit als potentiell Bedürftiger einer Ernährungs- und Präventionswirtschaft.
Nicht nur das Wirtschaftssystem wird durch die Schaffung des neuen Absatzmarktes funktioneller Lebensmittel reproduziert. Auch staatliche Zielsetzungen harmonieren mit dieser Logik. So begründet die Bundesregierung ihre so genannte Hightech-Strategie 2020, in deren Rahmen auch die Nutrigenomikforschung gefördert wird, unter anderem mit der Notwendigkeit, „die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft und die Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems zu erhalten“.18
So erstreckt sich der ideologische Gehalt des nutrigenomischen Konzeptes auf verschiedene Ebenen: Risikobewusste Bürger reproduzieren sich als Leistungserbringer, schaffen zugleich Nachfrage nach neuen Lebensmitteln und Diagnostika, erhalten damit die Wachstumslogik des kapitalistischen Systems und sparen nicht zuletzt dem Gesundheitssystem Kosten.
Indem dem Einzelnen die Verantwortung für seine Gesundheit auferlegt wird, jeder über seine genetischen Risiken aufgeklärt ist und mithilfe des Konsums der von der Ernährungswirtschaft angebotenen Produkte sein Risiko zu managen vermag, verknüpfen sich die drei Imperative zum hinreichenden Machtinstrument von Forschung, Wirtschaft und Staat. Die Behauptung der nutrigenomischen Zukunftsvision, zur Selbstbestimmung zu befähigen, verdeckt nur, dass Menschen nach wie vor nicht wirklich selbstbestimmt über ihre Lebensziele, -absichten und -ideale entscheiden. In diesem Sinne machen Nutrigenomik und ihr Konzept der personalisierten Ernährung unmündig.
Jonas Harney studiert Philosophie und ist derzeit Praktikant im GeN.
 

  • 1. BMBF (Hrsg.): Stoffwechselforschung. Wie Ernährung und Gene auf die Gesundheit wirken. Berlin/Bonn 2008, S.73.
  • 2. Gill-Garrison, Rosalynn, zit. nach Lemke, Thomas: Veranlagung und Verantwortung. Genetische Diagnostik zwischen Selbstbestimmung und Schicksal. Bielefeld 2004, S.80.
  • 3. BMBF 2008, S.5.
  • 4. Lemke, Thomas: Gouvernementalität und Biopolitik. Wiesbaden 2008, S.162.
  • 5. Verein zur Förderung der Nutrigenomik, zitiert nach ebda.
  • 6. BMBF - Bekanntmachung vom 17.01.2008, www.kurzlink.de/spezial11_a
  • 7. Im Original: „...enabling European populations to define, choose and consume diets for optimal health...“ The European Nutrigenomic Organisation: Executive Summary 2008, S. 3, www.kurzlink.de/spezial11_b
  • 8. Im Original: „...thereby defining health and food safety for populations and in the long perspective improving public health.“ Ebda.
  • 9. Netzwerk Nutrigenomik Berlin-Brandenburg: Genetik und Pharmakogenetik der Fettsucht: www.kurzlink.de/spezial11_c
  • 10. Dies.: „Spiegelmeere gegen Adipositas“, www.kurzlink.de/spezial11_d und „Therapiekonzept Metabolisches Syndrom“, www.kurzlink.de/spezial11_e
  • 11. BMBF (Hrsg.): Ernährungsforschung. Gesünder essen mit funktionellen Lebensmitteln. Berlin, Bonn 2010, S.46.
  • 12. Vgl. Artikel „Esst mehr Gesundheit!“ in diesem Heft, S. 33-37.
  • 13. Zur Perspektive der Nutrigenomik auf genetisch veränderte Pflanzen vgl. Lemke 2008, S.166.
  • 14. Samerski, Silja: Die Entscheidungsfalle. Wie genetische Aufklärung die Gesellschaft entmündigt. Darmstadt 2010, S.64.
  • 15. Vgl. BMBF - Bekanntmachung vom 17.01.2008.
  • 16. Vgl. Samerski 2010, S.99 f.
  • 17. Zitiert bei Samerski 2010, S.100.
  • 18. Hightech für Gesundheit und Ernährung: www.kurzlink.de/spezial11_g