Wie die Agrarindustrie versucht, die Nulltoleranz zu kippen
(Berlin, Dezember 2009) Umweltverbände, Organisationen aus der Landwirtschaft und andere fordern gemeinsam mit dem Gen-ethischen Netzwerk: Keine Schwellenwerte für in der EU nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen!
Droht der Futtermittelnotstand, wenn die EU weiter an ihrer Nulltoleranzpolitik für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) festhält? Müssen unsere Tiere im Stall bald verhungern? Explodieren die Futtermittelpreise? Setzen wir die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Bauern aufs Spiel? Sind die Behauptungen der Agrarindustrie durch Fakten belegt und die Sorgen begründet? Oder handelt es sich um Panikmache und eine gezielte Strategie, um gentechnische Verunreinigungen hoffähig zu machen?
Umweltverbände, Organisationen aus der Landwirtschaft und andere haben ein gemeinsames Papier vorgelegt, um die aktuelle Gemengelage bei der Legalisierung von Verunreinigungen von konventionellen und ökologischen landwirtschaftlichen Produkten mit in der Europäischen Union (EU) nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen zu verdeutlichen. (Download hier, pdf-Dokument, 450 KB)
Dazu auch im GID 197 ein Artikel von Annemarie Volling, Koordinatorin der gentechnikfreien Regionen in Deutschland bei der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).
(letzte Aktualisierung dieser Seite am 6. Januar 2010)