Alternsforschung beflügelt genetische Quacksalber*innen
Warum die Ansätze am Problem vorbeigehen
Ein Artikel im nd am 04.06.2026 zu genetischen Grundlagen der Alternsforschung zitiert GeN-Mitarbeiter Dr. Kosmas Hench: „Eine Bekämpfung von Armut könnte die durchschnittliche Lebensdauer ganz ohne molekulare Eingriffe verbessern“.
Die Suche nach Wegen, die menschliche Lebensdauer zu verlängern, reicht von Quacksalber*innen bis in seriöse Forschungszweige hinein. Bei den wissenschaftlichen Untersuchungen stehen dabei molekulargenetische Vorgänge wie epigenetische und regulatorische Veränderungen im Verlauf des Alterungsprozesses im Fokus. Erkenntnisse aus der Forschung dienen als Grundlage für fragwürdige genetische Alterstest und dubiose Umnutzungen von Medikamenten: Diese sollen die Anwender*innen durch Beeinflussung der Genregulation vor dem Altern schützen. Den ganzen Artikel der Molekularbiologin Dr. Isabelle Bartram finden Sie hier.
Gen-ethisches Netzwerk e.V.