Beiträge zu diesem Thema

  • Einspruch gegen Monsantos „Patent auf geköpften Brokkoli“

    (München, 12. März 2014) Ein breites Bündnis verschiedenster Organisationen hat Einspruch gegen das europäische Patent EP 1597965 eingelegt, das einer Tochterfirma des US-Konzerns Monsanto erteilt wurde. Das Patent erstreckt sich auf konventionell gezüchteten Brokkoli, der laut Patent leichter mit Maschinen geerntet werden kann, weil der Kopf von etwas höherem Wuchs ist. Patentiert wurden das Saatgut und der „abgetrennte Brokkolikopf“ sowie „Brokkolipflanzen, die in einem Brokkolifeld gezogen werden“. Mit der Übergabe von etwa 75.000 Unterschriften und dem „größten Brokkoli der Welt“ protestieren die Patentgegner heute vor dem Europäischen Patentamt in München und fordern: Freiheit für den Brokkoli!

  • Gemeinwohl vor Wirtschaftsinteressen: Handelsabkommen TTIP und CETA stoppen!

    (Berlin, 6. März 2014) Das zivilgesellschaftliche Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ hat heute eine Unterschriftensammlung gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA gestartet. Diese werden von der Europäischen Union mit den USA beziehungsweise Kanada verhandelt. Die Mitgliedsorganisationen des Bündnisses sind im höchsten Maße besorgt, weil sich ein Abschluss dieser Abkommen massiv auf die Umwelt- und VerbraucherInnenrechte in der EU und anderen beteiligten Staaten auswirken kann. Nur ein Stopp der Verhandlungen sichert den nötigen Schutz. BITTE UNTERZEICHNEN SIE hier online oder auf gedruckten Listen !!!
    Die Aktion ist beendet, das Abstimmungs-Tool ist abgeschaltet. 1.000 Dank für Ihre Unterstützung! Hier finden Sie ein Video zur symbolischen Übergabe von 714.809 Unterschriften an die SpitzenkandidatInnen der Parteien (in Deutschland) für die Wahl zum Europäischen Parlament. Die Übergabe fand am 22. Mai 2014 statt.

  • EU-Parlament darf Handelsabkommen mit USA und Kanada nicht zustimmen

    (Berlin, 6. März 2014) Kurz vor Beginn der vierten Verhandlungsrunde über ein Freihandels- und Investitionsschutzabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA startet das Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ heute eine breit angelegte Unterschriftenaktion (online und mit gedruckten Listen). Das Gen-ethische Netzwerk ist Teil dieses Bündnisses. „Wir wenden uns mit dieser Aktion an die Kandidatinnen und Kandidaten für das EU-Parlament und fordern sie auf, die Ratifizierung der Handelsabkommen mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP) zu verweigern“, sagt Steffen Stierle von Attac Deutschland stellvertretend für das gesamte Bündnis.

  • Gentech-Mais 1507: Bündnis wirft Bundesregierung Wortbruch vor

    (Berlin, 5. Februar 2014) Ein Bündnis aus Gentechnik-kritischen Verbraucher-, Landwirtschafts- und Saatgut-Initiativen kritisiert die angekündigte Stimmenthaltung der Bundesregierung bei der Zulassung des Gentech-Maises 1507 in der EU scharf: „Die Stimmenthaltung bedeutet de facto ein Ja zum Gentech-Mais 1507.‟

  • Protest vor Kanzleramt: BürgerInnen fordern Nein zum Gentech-Mais 1507

    (Berlin, 5. Februar 2014) Vor der Sitzung des Bundeskabinetts protestierten heute zahlreiche Bürger gegen eine Zulassung für den Gentech-Mais 1507. Mit Schildern und Sprechchören forderten sie die Bundesregierung auf, in Brüssel gegen die Zulassung zu stimmen. Der gentechnisch veränderte Mais des US-Gentechkonzerns DuPont-Pioneer könnte ansonsten in der gesamten EU angebaut werden. „Nur ein deutsches Nein kann die Zulassung von 1507 verhindern“, sagte Susanne Jacoby vom Kampagnennetzwerk Campact. „Enthält sich Deutschland, kommt das einem Ja für den Gentech-Mais gleich.“