Die Eugenik der Tech-Milliardäre
Wenn Eingriffe ins Erbgut von Babys als reproduktive Freiheit verkauft werden
In der Zeitung nd.Die Woche vom 26.11. macht GeN-Mitarbeiterin Dr. Isabelle Bartram auf Silicon Valley Start-ups aufmerksam, welche die gentechnische Veränderung von Kindern kommerzialisiern wollen. Ihr Angebot ist unterfüttert von den eugenischen Gesellschaftsvorstellungen von Teilen der US-amerikanischen Tech-Eliten.
Seit Entdeckung der Genschere Crispr-Cas9 wird auch über die Möglichkeit diskutiert, sie bei menschlichen Embryonen einzusetzen und so genetisch veränderte Kinder zu erschaffen. Dass die Wissenschafts-Community dies momentan noch für zu riskant befindet, hält Start-ups aus dem Silicon Valley nicht davon ab, Designerbabys auf den Markt bringen zu wollen. Dahinter stehen die Investments von prominenten Tech-Milliardären, die ihre eugenischen Gesellschaftsvorstellungen durch neue Reproduktionstechnologien umsetzen wollen.
Der ganze Artikel ist online verfügbar beim nd.
Gen-ethisches Netzwerk e.V.