Polizeiliche DNA-Sammelwut: Meine Rechte und Möglichkeiten

Was tun, wenn die Polizei eine Speichelprobe verlangt, um Deine DNA zu analysieren?

Was, wenn Dein DNA-Profil schon in der DNA-Datenbank des BKA gespeichert ist?
Was, wenn die Ermittlungsbehörden Dich wegen eines Massengentests, einer so genannten DNA-Reihenuntersuchung, anschreiben?

Seit einer Strafrechtsreform von 2005 wurde der polizeiliche Zugriff auf die DNA-Daten enorm ausgeweitet und der Rechtsschutz empfindlich ausgehöhlt. Gleichzeitig gilt: Je diffuser die Rechtslage, desto mehr Spielräume gibt es, sich – auch mit rechtlichen Mitteln – zur Wehr zu setzen. Und je mehr die biologische Vorratsdatenspeicherung zunimmt, desto mehr ist Widerstand angesagt.

Zu diesem Zweck findet sich in unserem Shop ein kostenloses pdf-Dokument zum freien Herunterladen mit juristischen und anderen Tipps. Das pdf aktualisieren wir in unregelmäßigen Abständen, derzeitiger Stand: November 2014.

WICHTIG: Wenn du Erfahrungen mit polizeilicher DNA-Sammelwut machst, die auch für andere interessant sind oder wenn du Ergänzungen zum pdf-Dokument hast: Melde dich bei uns! Per mail oder telefonisch: 030 685 7073

Hintergründe zur polizeilichen DNA-Sammelwut in unserem im Oktober 2014 herausgegebenen Buch "Identität auf Vorrat. Zur Kritik der DNA-Sammelwut", dessen 2. Auflage (April 2017) kostenlos heruntergeladen werden kann.

Uta Wagenmann war Mitarbeiterin des GeN und GeN-Vorstandsmitglied.

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17. Juli 2014