Genome Editing

Piktogramm: Erlenmeyerkolben mit Flüssigkeit und daraus hervorgehendem Molekül

Genome Editing bezeichnet neue molekularbiologische Verfahren, mit denen gezielt Veränderungen in DNA-Sequenzen vorgenommen werden sollen, um Eigenschaften von Menschen, Tieren und Pflanzen zu beeinflussen. Mit den neuen Verfahren ist das Versprechen verbunden, dass einzelne Sequenzen des Genoms – anders als bei klassischen Gentechnik-Verfahren – präzise „umgeschrieben“ würden.

In der Landwirtschaft dienen die neuen Verfahren zum Anlass, Gentechnik neu zu definieren. In der medizinischen Anwendung befeuern die neuen Verfahren alte Machbarkeitsfantasien über die mögliche Eliminierung genetisch bedingter Krankheiten.

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Beiträge zu diesem Thema

  • Kollektive Kapitalisierung

    29. Februar 2016

    Wenn Forscher_innen die Heilung von Krankheiten in Aussicht stellen, ist ein Blick auf ihre ökonomischen Aktivitäten oft erhellend. So auch bei CRISPR - im Spiel sind jede Menge Gewinnerwartungen.

  • Gentechnik-Regulierung offen

    29. Februar 2016

    Die EU-Kommission entscheidet, ob neue Gentechnik-Verfahren nach dem Gentechnikrecht reguliert werden oder nicht. Wann sie das tun wird, ist weiter unklar.

  • Leuchtende Fische und der Blick in die Zukunft

    29. Februar 2016

    Unternehmen versuchen, eine neue Generation von gentechnisch veränderten und patentierten Tieren auf dem Markt zu etablieren. Viele der mit den Veränderungen einhergehenden Ziele sind aber an sich schon äußerst fragwürdig.

  • Warten auf Durchbrüche

    Interview mit
    29. Februar 2016

    Deutsche Wissenschaftsakademien haben sich im vergangenen Jahr mit einer Stellungnahme zum Genome Editing geäußert. Gentherapien in der Keimbahn lehnen sie ab.

  • Neue Technik, alte Strategien

    29. Februar 2016

    CRISPR-Cas hat unter Wissenschaftler_innen nicht nur eine Art Goldgräberstimmung, sondern auch eine Debatte über sogenannte Keimbahneingriffe ausgelöst. Ein Blick auf die Diskussion und ihre gar nicht so neue Struktur.