Agrobusiness

Piktogramm: Keimender Samen in Petrischale

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf. Mit der Bayer AG, der BASF und der KWS Saat haben drei globale Agrarkonzerne ihren Hauptsitz in Deutschland. Propagiert wird ein kapitalintensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patenten und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen weltweit – gerade auf dem Land – hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Interessen der großen Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg, für die Partizipation, Vielfalt und Unabhängigkeit notwendig sind.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns unter anderem im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft und begleiten kritisch die Entwicklungen der drei großen deutschen Firmen im Agrarsektor.

Beiträge zu diesem Thema

  • Nachwachsende Rohstoffe und Gentechniken

    Ethanol-Fabrik in den USA (Bildrechte: Steven Vaughn, USDA/ARS)
    Von

    Nachwachsende Rohstoffe sollen stärker genutzt werden. Die chemische Industrie setzt auf Gentechnik, um Organismen und Stoffe, die nicht in das aktuelle System passen, passend zu machen.

  • BASF: Doppelte Standards bei Pestizideinsatz

    HV der BASF
    Von
    GeN

    (2. Mai 2019, Berlin und Köln, Pressemitteilung) Anlässlich der BASF-Hauptversammlung kritisieren zivilgesellschaftliche Organisationen das gesundheits- und umweltschädliche Agrargeschäft des Konzerns.

  • Viel zu verlieren

    "Wir füttern ohne Gentechnik" Banner an Traktor (Wir haben es satt!-Demo 2019)
    Von

    In den kommenden Jahren hat die gentechnikkritische Bewegung einiges zu verlieren. Manches davon war auch im letzten Jahr wichtig. 

  • Wir haben es satt! - Demo am 19.1.19 in Berlin

    Vorschaubild
    Von
    GeN

    Wir freuen uns auch in diesem Jahr im Trägerkreis der Wir haben es satt! - Demo zu sein. Dutzende von Verbänden, Organisationen und Initiativen … und natürlich tausende von Mitstreiter*innen schließen sich seit Jahren zusammen, um anlässlich der Internationalen Grünen Woche ein Zeichen zu setzen, dass gesellschaftlicher Wandel auch in der Landwirtschaft dringend geboten ist.

  • Keine Revolution auf dem Acker

    HV der BASF
    Von
    22. November 2018

    Ein neuer Bericht des Gen-ethischen Netzwerks über mit klassischer Gentechnik veränderte Pflanzen und ihre Eigenschaften zeigt, dass es nur mäßige Fortschritte bei der Entwicklung neuer gv-Pflanzen gibt.