Agrobusiness

Piktogramm: Keimender Samen in Petrischale

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf. Mit der Bayer AG, der BASF und der KWS Saat haben drei globale Agrarkonzerne ihren Hauptsitz in Deutschland. Propagiert wird ein kapitalintensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patenten und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen weltweit – gerade auf dem Land – hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Interessen der großen Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg, für die Partizipation, Vielfalt und Unabhängigkeit notwendig sind.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns unter anderem im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft und begleiten kritisch die Entwicklungen der drei großen deutschen Firmen im Agrarsektor.

Beiträge zu diesem Thema

  • Agro-Gentechnik: Keine Revolution auf dem Acker

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    Von
    GeN

    (Berlin, 31. August 2018) Die Revolution auf dem Acker ist bisher ausgeblieben. Das ist die Schlussfolgerung eines umfangreichen Berichtes über gentechnisch veränderte Pflanzen, den das Gen-ethische Netzwerk (GeN) heute veröffentlicht hat.

  • Bayer-Fusion: „Verhindern stand nicht im Raum”

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    Interview mit
    28. August 2018

    Bayer hat Monsanto übernommen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft hat in dem europäischen Fusionskontroll-Verfahren versucht, die Interessen von Bäuerinnen und Bauern zu vertreten. Inwieweit ist das gelungen und was ist nun zu erwarten?

  • Brasilien verbietet Glyphosat

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    In Brasilien, dem Land mit dem weltweit höchsten Verbrauch an Agrarchemikalien, ist der Wirkstoff Glyphosat vorerst verboten. Für den Agrarchemie-Konzern Bayer ist diese Entscheidung ein empfindlicher Dämpfer.

  • Stoppt die Monopolisierung von Saatgut durch ‚Baysanto‘ !

    GeN

    14. Juni 2018 / Nach der Übernahme von Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer fordern rund 40 Institutionen aus den Bereichen Pflanzenzucht, Landwirtschaft und Umwelt wirksame Maßnahmen, um die Patentierung der herkömmlichen Züchtung von Pflanzen und Tieren zu beenden. Das Europäische Patentamt (EPA) erteilt derartige Patente obwohl sich alle Institutionen der EU dagegen ausgesprochen hatten und 2017 neue Regeln für die Auslegung des Patentrechts erlassen wurden. Entsprechende Patente betreffen das Saatgut, die Pflanzen und die Ernte beziehungsweise daraus hergestellte Lebensmittel.

  • Lifegrabbing – Ökonomisierungen von Mensch und Natur

    GeN

    Ein Workshop zur Kritik der roten und grünen Bioökonomie, ihrer Unterschiede und Zusammenhänge vom 22. bis 24. Juni 2018
    in Strausberg (bei Berlin) mit Übernachtungsmöglichkeit und Vollverpflegung. Das Programm als pdf.
    Veranstalter: lifeKritik e.V. in Kooperation mit Gen-ethisches Netzwerk e. V. und Verein für Internationalismus und Kommunikation e. V.