Presse

Einleitung

Auf dieser Seite finden Sie die Pressemitteilungen des Gen-ethischen Netzwerks (GeN). Eine Auswahl an Medien-Berichten über die Arbeit des GeN finden Sie hier. Wenn Sie regelmäßig von uns informiert werden wollen, schreiben Sie uns eine E-Mail um in unseren Presseverteiler eingetragen zu werden. Haben Sie Rückfragen zu den inhaltlichen Themen der Pressemitteilungen? Unsere Mitarbeiter*innen beantworten sie gerne.

Pressemitteilungen des GeN

  • Mit langem Atem für gentechnikfreie Landwirtschaft

    (Berlin, Köln und München, 16. Mai 2014) Heute jährt sich die erste Genehmigung für die Freisetzung einer gentechnisch veränderten Pflanze in Deutschland zum 25sten Mal. Das Bundesgesundheitsamt genehmigte am 16. Mai 1989 die Freisetzung von gentechnisch veränderten Petunien im gleichen Jahr durch das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln. Dieses Jubiläum nehmen die Kölner Bürgerinitiative BürgerInnen beobachten Petunien, Testbiotech und das Gen-ethische Netzwerk zum Anlass, um Rückschau auf dieses Ereignis zu halten, dessen unkontrollierbare Auswirkungen inzwischen unübersehbar geworden sind.

  • Protestaktion: Zivilgesellschaft macht Dampf gegen TTIP

    (Berlin, 6. Mai 2014) „Dampf machen gegen TTIP‟ - unter diesem Motto demonstrierte das Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ am heutigen Dienstag in Berlin gegen das EU-US-Freihandels- und Investitionsschutzabkommen TTIP. Bei der Protestaktion fuhr das Bündnis unter anderem eine große Kartoffeldämpfmaschine vor das Brandenburger Tor, die ordentlich Dampf verbreitete. Was Europas Bürger/innen durch TTIP blüht, illustrierten ein Riesen-Chlorhuhn sowie eine Fracking-Spritze, die symbolisch einen Giftcocktail ins Erdreich pumpte. Teilnehmer/innen protestieren mit Schildern, Bannern und Klatschpappen gegen das Abkommen.

  • Rückzug aus der Agro-Gentechnik? - Kein 'Aus den Augen, aus dem Sinn'!

    (Berlin und Köln, 1. Mai 2014) Anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung der BASF-Aktionärinnen und -Aktionäre am 2. Mai wird das Gen-ethische Netzwerk gemeinsam mit dem Dachverband der Kritischen Aktionäre und Aktiven von ATTAC aus Ludwigshafen und Mannheim gegen die Konzernstrategie des BASF-Konzerns protestieren. Zwar hat der Konzern Anfang des vergangenen Jahres die Zentrale der Pflanzenbiotechnologie-Tochterfirma „BASF Plant Science“ in die USA verlegt. „Damit ist das Problem der Nutzung der Gentechnik in der Land- und Lebensmittelwirtschaft nicht aus der Welt. Das Gen-ethische Netzwerk und andere werden den Konzern nicht aus den Augen lassen“, versichert Christof Potthof, Mitarbeiter des GeN in Berlin.

  • Protest gegen Keimbahnmanipulation

    (Berlin, 23. März 2014) Das GeN hat erneut gemeinsam mit anderen Gruppen und Einzelpersonen bei der britischen Human Fertility and Embryology Authority (HFEA) gegen die so genannte Mitochondrien-Manipulation protestiert. Diesmal entzündet sich unsere Kritik daran, dass die HFEA für eine Legalisierung der Methode votiert und bestehende Zweifel an der Sicherheit und Wirksamkeit der Methode ignoriert.

  • Einspruch gegen Monsantos „Patent auf geköpften Brokkoli“

    (München, 12. März 2014) Ein breites Bündnis verschiedenster Organisationen hat Einspruch gegen das europäische Patent EP 1597965 eingelegt, das einer Tochterfirma des US-Konzerns Monsanto erteilt wurde. Das Patent erstreckt sich auf konventionell gezüchteten Brokkoli, der laut Patent leichter mit Maschinen geerntet werden kann, weil der Kopf von etwas höherem Wuchs ist. Patentiert wurden das Saatgut und der „abgetrennte Brokkolikopf“ sowie „Brokkolipflanzen, die in einem Brokkolifeld gezogen werden“. Mit der Übergabe von etwa 75.000 Unterschriften und dem „größten Brokkoli der Welt“ protestieren die Patentgegner heute vor dem Europäischen Patentamt in München und fordern: Freiheit für den Brokkoli!