Beiträge zu diesem Thema

  • Warenförmige Körper und Bringschuld

    GID-Ausgabe
    182
    vom
    Juni 2007

    Das geht ans Herz... Während die Verwertung des menschlichen Körpers in großen Schritten voranschreitet und seine Warenförmigkeit juristisch festgeschrieben wird, ist im Zusammenhang mit der Abgabe von Organen seit neuestem nicht mehr nur von Nächstenliebe und Verantwortung die Rede, sondern auch ganz direkt von Pflichten.

  • Gewebegesetz: Die Ethik bleibt draußen

    Von
    18. April 2007

    Eigentlich sollte die vor knapp drei Jahren in Kraft getretene EU-Richtlinie 2004/23/EG lediglich einheitliche Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei der Verwendung menschlicher Gewebe und Zellen im Rahmen medizinischer Behandlungen in den Mitgliedsstaaten schaffen. Ihre Umsetzung in deutsches Recht wird voraussichtlich aber viel weiter reichende Konsequenzen haben: Der Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium - derzeit in Überarbeitung befindlich- schafft einen umfassenden gesetzlichen Rahmen für die effektive und gewinnbringende Verwertung der Körper von Toten.

  • Lebendspende: Kommerzialisierung des Unbezahlbaren?

    Von
    8. April 2004

    Die Anzahl der Lebendspenden von Organen ist in Deutschland, aber auch in den USA und anderen Ländern erheblich angestiegen. Eine Organspende von einem gesunden lebenden Menschen ist nicht nur mit medizinischen und ethischen Problemen verbunden, sie birgt auch die Gefahr der Kommerzialisierung. Der GID dokumentiert - stark gekürzt und überarbeitet - die schriftliche Stellungnahme von Ingrid Schneider zur öffentlichen Anhörung der Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“ vom 1. März 2004.