• Jahresbericht 2025

    Cover des Jahresberichts 2025 vom Gen-ethischen Netzwerk e.V.
    Von
    7. Juli 2026

    Deregulierung neuer Gentechnik, Vorstöße zur Schwächung des genetischen Datenschutzes und die Rolle von Reproduktionstechnologien für rechte Bevölkerungspolitik: Im Jahr 2025 informierte das GeN über aktuelle gesellschaftliche Themen. Einen Überblick über die Aktivitäten des Vereins bietet der aktuelle Jahresbericht.

  • Verpassen wir die Notbremse?

    Politikerin Mareike Hermeier am Rednerpult im Plenarsaal des Bundestags. Hermeier ist weiß, sie trägt ihr rötliches Haar zu einem hochsitzenden Dutt gebunden. Hermeier trägt eine schwarz gerahmte Brille undd ein schwarzes Oberteil. Um ihre Schultern ist ein breiter grüner Schal geschlungen.
    Von
    29. Juni 2026

    Ein interfraktioneller Antrag will die Folgen der Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien* erforschen lassen und ein neues Verfahren für die ethische Prüfung künftiger vorgeburtlicher Tests schaffen – jetzt wurde die Abstimmung erneut verschoben. Die Normalisierung selektiver Untersuchungen schreitet derweil weiter voran. 

  • EU Parlament stimmt für Deregulierung der neuen Gentechnik

    Pflanzenzucht
    Von
    17. Juni 2026

    Es ist entschieden: In der EU sollen neue Regeln für den Umgang mit Pflanzen aus neuen gentechnischen Verfahren wie CRISPR-Cas gelten. Die beschlossene Verordnung höhlt die grundlegenden Prinzipien des Umwelt- und Verbraucher*innenschutzes aus, belastet die gentechnikfreie Landwirtschaft und erschwert maßgeblich den Zugang zu Informationen.

  • Alternsforschung beflügelt genetische Quacksalber*innen

    screenshot von nd-aktuell.de
    Von
    GeN
    11. Juni 2026

    Ein Artikel im nd am 04.06.2026 zu genetischen Grundlagen der Alternsforschung zitiert GeN-Mitarbeiter Dr. Kosmas Hench: „Eine Bekämpfung von Armut könnte die durchschnittliche Lebensdauer ganz ohne molekulare Eingriffe verbessern“.

  • Auf nach Strasbourg: Demonstration gegen die Deregulierung von Neuer Gentechnik

    Traktoren mit Bannern vor dem Brandenburger Tor, eines trägt die Aufschrift 'Unser Saatgut in Gefahr - Neue Gentechnik und Patente stoppen'
    Von
    8. Juni 2026

    Kurz vor der entscheidenden Abstimmung im Europaparlament lädt eine breite Koalition am 16.06 zur Demonstration gegen den völlig inakzeptablen Gesetzesentwurf zu Neuer Gentechnik ein. Auf nach Straßburg, um den Gesetzesentwurf zu stoppen und faire, transparente, demokratische und vorsorgliche Gentechnik-Regeln in Europa zu verteidigen.

GID Magazin

Die aktuelle Ausgabe des GID

 

Cover des GID Magazins mit stilisierten, leuchtenden Türen und einer Menschenmenge, die durch eine Tür geht, dazu Text zu 40 Jahren Aufbrüchen und Umbrüchen im gen-ethischen Netzwerk GID-Ausgabe 278

40 Jahre: Aufbrüche und Umbrüche – Das Gen-ethische Netzwerk zwischen Information und Bewegung

Vor 40 Jahren hat das Gen-ethische Netzwerk e.V. (GeN) den Aufbruch gewagt. Seitdem begleitet es die Entwicklungen rund um Gentechnik und Fortpflanzungsmedizin kritisch und macht ihre gesellschaftlichen Auswirkungen sichtbar. Anlässlich des 40. Jubiläums beleuchtet das GID MAGAZIN die Bewegungsgeschichte rund um das GeN – von den Ursprüngen des Vereins über den Wandel feministischer Diskurse rund um Reproduktionstechnologien bis hin zu aktuellen Umbrüchen beim Umgang mit Gen- und Biotechnologien.

Cover des Podcasts des GeN "Hingehört & Nachgefragt"

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Unsere Unterstützer*innen

  • Rebecca Maskos (Professorin für Disability Studies)

    Ich unterstütze das GeN, weil der Lebenswert behinderter Menschen durch humangenetische Forschung zu oft in Frage gestellt wird.

  • Sasha Kirsten Achtelik (Journalist*in)

    Ich unterstütze das GeN, weil es feministische und behindertenpolitische Kritik an pränataler Diagnostik und reproduktiven Technologien verbindet.

  • Marianne Hirschberg (Professorin für Gesellschaftswissenschaften)

    Ich unterstütze das GeN - besonders weil es langfristig und ausdauernd eine kritische Position gegenüber gentechnischen Entwicklungen und deren gesellschaftlichen Auswirkungen vertritt.

  • Silke Koppermann (Frauenärztin und Aktivistin)

    Ich unterstütze das GeN, weil wir im Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik gut zusammenarbeiten und der GID der Zeit immer ein bisschen voraus ist.

  • Ulrike Baureithel (freie Journalistin, vielfachbewegt)

    Ich schätze das GeN, weil ich von seinen profunden Recherchen profitiere, die „GeNies“ aber nicht nur forschen, sondern sich auch in wichtige gesundheitspolitische und ökologische Debatten einmischen.

  • Michael Zander (Professor für Rehabilitationspsychologie)

    Ich unterstütze das GeN, weil es den GID herausgibt, in dem zum Thema Behinderung gründlich recherchiert, kenntnisreich und medizinkritisch berichtet wird.

  • Erika Feyerabend (Journalistin, BioSkop e.V.)

    Ich unterstütze das GeN, weil hier neben ökologischen Gefahren immer wieder mit politischen Argumenten die Verwertung von Mensch und Natur schonungslos kritisiert wird.

  • Phillip Brändle (Bauer, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft)

    Seit 30 Jahren beweist das GeN, dass die Bewegung für eine gentechnikfreie Landwirtschaft geprägt ist von wissenschaftlich solide aufgearbeiteten Argumenten statt von Ideologie und Angst. Dafür möchte ich mich herzlich bei euch bedanken!

  • Benjamin Köhler (ehemaliger FÖJler des GeN)

    Ich unterstütze das GeN, weil es nicht nur die wichtigste kritische Informationsquelle zum Thema Gentechnik ist, sondern auch Aktivisten motiviert und Multiplikatoren unterstützt und damit für den Zusammenhalt der Gesellschaft einen wichtigen Beitrag liefert.

  • Nina Holland (Campagnerin, Corporate Europe Observatory - CEO)

    Ich unterstütze das GeN, weil es eine der wenigen Gruppen ist, die sich beständig und gründlich mit Gentechnik und deren Funktion in der Gesellschaft beschäftigt und damit die gesamte gentechnikkritische Bewegung enorm unterstützt.

  • Sigrid Graumann (Professorin für Ethik)

    Ich unterstütze das GeN, weil unabhängige Kritik in der Auseinandersetzung um Gentechnik und Genomforschung unerlässlich ist und unseren Rückhalt braucht.

  • Torben Klußmann (Sozialwissenschaftler)

    Ich unterstütze das GeN, weil hier von Beginn an ein wirkliches Team leidenschaftlich zusammenarbeitet, für Aufklärung sorgt und zu Perspektivwechseln einlädt. Danke dafür!

  • Larissa Henze (ehemalige FÖJlerin)

    Ich unterstütze das GeN, weil ich in meinem Freiwilligen Ökologischen Jahr zu einem kritischeren und bewussteren Menschen geworden bin. Und weil mir in der Öffentlichkeit das sensible Hinterfragen oft zu kurz kommt, ob man alles, was möglich ist, auch machen sollte.

  • Udo Sierck (Aktivist der Behindertenbewegung)

    Ich unterstütze das GeN, weil ich behindertenpolitisch wissen muss, was und wer die humangenetische Forschung (an-)treibt.

  • Sarah Clasen (Politikwissenschaftlerin)

    Sorgfältige und fundierte genkritische Berichte und Positionen haben heutzutage Seltenheitswert. Beim GeN finde ich sie. Weiter so!

  • Thomas Janoschka (Aktivist)

    Mit einer unglaublichen Kontinuität über so viele Jahre hinweg ist das GeN ein wichtiger Pfeiler im Widerstand gegen die Agro-Gentechnik. Bitte unterstützen Sie das GeN!

  • Christine von Weizsäcker (Beiratsmitglied des GeN)

    Ich unterstütze das GeN, weil es sich seit mehr als 30 Jahren erfolgreich für die Verbreitung von kritischen Informationen und für echte Beteiligung an politischen Prozessen einsetzt.

  • Helen Wallace (Aktivistin, Genewatch UK)

    Ich unterstütze das GeN, weil es eine großartige Quelle der Information, Diskussion und Auseinandersetzung ist und Menschen ermöglicht, etwas in der Welt um sie herum zu bewegen.

  • Theresia Degener (Aktivistin der Behindertenbewegung)

    Ich unterstütze das GeN, weil es einfach unfassbar ist, wie schnell sich die Menschen an vorgeburtliche Selektion, Gen-Food und andere bedrohliche Entwicklungen gewöhnen.