Genome Editing

Piktogramm: Erlenmeyerkolben mit Flüssigkeit und daraus hervorgehendem Molekül

Genome Editing bezeichnet neue molekularbiologische Verfahren, mit denen gezielt Veränderungen in DNA-Sequenzen vorgenommen werden sollen, um Eigenschaften von Menschen, Tieren und Pflanzen zu beeinflussen. Mit den neuen Verfahren ist das Versprechen verbunden, dass einzelne Sequenzen des Genoms – anders als bei klassischen Gentechnik-Verfahren – präzise „umgeschrieben“ würden.

In der Landwirtschaft dienen die neuen Verfahren zum Anlass, Gentechnik neu zu definieren. In der medizinischen Anwendung befeuern die neuen Verfahren alte Machbarkeitsfantasien über die mögliche Eliminierung genetisch bedingter Krankheiten.

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Beiträge zu diesem Thema

  • Fortschrittsglaube als Motor

    Typische Trockensavanne im Tarangire-Nationalpark in Tansania
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    Viele Wissenschaftler*innen loben neue Gentechnikverfahren über den grünen Klee – das gilt insbesondere für die CRISPR-Technik. Auch in der aktuellen Debatte über den Klimawandel werden die neuen Gentechniken in Stellung gebracht, um in der Zukunft eine klimaverträgliche Landwirtschaft zu ermöglichen.

  • Neue Gentechniken

    Von
    GeN

    Im neuen Rundbrief (II/2019) des Forum Umwelt und Entwicklung geht es um neue Gentechnik zwischen Labor, Konzernmacht und bäuerlicher Zukunft. Zwei GeN-Mitarbeiter*innen haben ihre Expertise beigetragen.

  • Nachwachsende Rohstoffe und Gentechniken

    Ethanol-Fabrik in den USA (Bildrechte: Steven Vaughn, USDA/ARS)
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    Nachwachsende Rohstoffe sollen stärker genutzt werden. Die chemische Industrie setzt auf Gentechnik, um Organismen und Stoffe, die nicht in das aktuelle System passen, passend zu machen.

  • Forum NMT – Feigenblatt oder Dialog?

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    Von
    GeN

    (Berlin, 6. Juni 2019) Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) veranstaltet morgen das "Forum NMT 2019". Das Gen-ethische Netzwerk e.V. begrüßt diese Initiative grundsätzlich, allerdings missachtet das Ministerium die Regeln des politischen Dialogs.

  • Ein vertretbares Maß?

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    Interview mit

    Der Deutsche Ethikrat hat am 9. Mai eine Stellungnahme zu möglichen Eingriffen in die menschliche Keimbahn und deren ethischer Bewertung veröffentlicht. Wie das GeN diese bewertet, erläutert die Molekularbiologin und Mitarbeiterin im GeN, Isabelle Bartram.