Genome Editing

Piktogramm: Erlenmeyerkolben mit Flüssigkeit und daraus hervorgehendem Molekül

Genome Editing bezeichnet neue molekularbiologische Verfahren, mit denen gezielt Veränderungen in DNA-Sequenzen vorgenommen werden sollen, um Eigenschaften von Menschen, Tieren und Pflanzen zu beeinflussen. Mit den neuen Verfahren ist das Versprechen verbunden, dass einzelne Sequenzen des Genoms – anders als bei klassischen Gentechnik-Verfahren – präzise „umgeschrieben“ würden.

In der Landwirtschaft dienen die neuen Verfahren zum Anlass, Gentechnik neu zu definieren. In der medizinischen Anwendung befeuern die neuen Verfahren alte Machbarkeitsfantasien über die mögliche Eliminierung genetisch bedingter Krankheiten.

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Beiträge zu diesem Thema

  • CRISPR-Pflanzen weltweit

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    Von
    21. Februar 2018

    Seit fünf Jahren kommt in der molekularen Pflanzenzüchtung die CRISPR-Technik zum Einsatz. Jetzt stehen in China, den USA und der EU Entscheidungen zur Regulierung der Technik an. Zeit, einen Blick auf die bisher erzeugten CRISPR-Pflanzen zu werfen.

  • Öko-CRISPR?

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    Bioverbände lehnen CRISPR-Pflanzen grundsätzlich ab. Nur Urs Niggli vom Schweizerischen Forschungsinstitut für Biologischen Landbau hat dazu eine andere Meinung - und wird gerne zitiert.

  • „Die Langzeitfolgen sind unbekannt“

    GeN

    Interview mit Gen-Mitarbeiterin Isabelle Bartram in der Zeitschrift Schrot & Korn über Genome Editing im Bereich Medizin.

  • „Genschere“ vs. Trisomie 21 - Heilung oder Hype?

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    Fast scheint es egal zu sein, was bei Studien mit dem neuen Spielzeug der Wissenschaftscommunity herauskommt: Wenn CRISPR draufsteht, steht eigentlich schon fest, dass es spannend, superpraktisch und eine Sensation ist.

  • Risiko

    15. Dezember 2017

    Weil über neue Gentechnik-Verfahren noch nicht viel bekannt ist, können Risiken, die mit ihrer Verwendung verbunden sind, bisher nur allgemein beschrieben werden. Das ist kein Grund, auf Untersuchungen und Regulierung zu verzichten.