DNA-Reihenuntersuchung begleitet von massivem Polizeieinsatz
Einschätzung zu einem aktuellen Fall
Ein Bericht in der taz vom 23.07.2026 zur einer DNA-Reihenuntersuchung in Kiel bezieht sich auf die Arbeit des Gen-ethischen Netzwerks e.V. zur Verhältnismäßigkeit und Freiwilligkeit bei polizeilicher DNA-Analyse.
Auf der Suche nach unbekannten Täter*innen in schwerwiegenden Fällen wie Mord oder Sexualdelikten stellt die DNA-Reihenuntersuchung mögliches Werkzeug der Polizeiarbeit dar. Dabei wird eine große Anzahl an Personen zur Abgabe einer „freiwilligen“ DNA-Probe aufgefordert. In dem Kieler Fall betraf das die Bewohner*innen eines Hochhauses in Kiel. Das GeN rät Betroffenen im Sinne des Datenschutzes und der informationellen Selbstbestimmung prinzipiell von der Teilnahme an Massengentests ab. Den ganzen Artikel finden Sie hier.
Gen-ethisches Netzwerk e.V.