Beiträge zu diesem Thema

  • Forschung im Bereich der Grünen Gentechnik

    (Berlin, 26. Januar 2015) Anlässlich der Anhörung „Forschung im Bereich der Grünen Gentechnik“ - heute im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) - hat eine Reihe von Verbänden aus den Bereichen Agrarpolitik, Umwelt-, Verbraucher- und Tierschutz gemeinsame Forderungen für die Verbesserung der Risikoforschung mit gentechnisch veränderten Pflanzen veröffentlicht. GeN-Mitarbeiter Christof Potthof, der selbst bei der Anhörung anwesend sein wird, betont in diesem Zusammenhang, dass für eine plausible Risikoforschung bis heute jede Basis fehlt: Die Gentech-Firmen bestimmen selbst darüber, wer mit ihren Pflanzen forscht - und wer nicht.

  • Mit langem Atem für gentechnikfreie Landwirtschaft

    (Berlin, Köln und München, 16. Mai 2014) Heute jährt sich die erste Genehmigung für die Freisetzung einer gentechnisch veränderten Pflanze in Deutschland zum 25sten Mal. Das Bundesgesundheitsamt genehmigte am 16. Mai 1989 die Freisetzung von gentechnisch veränderten Petunien im gleichen Jahr durch das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln. Dieses Jubiläum nehmen die Kölner Bürgerinitiative BürgerInnen beobachten Petunien, Testbiotech und das Gen-ethische Netzwerk zum Anlass, um Rückschau auf dieses Ereignis zu halten, dessen unkontrollierbare Auswirkungen inzwischen unübersehbar geworden sind.

  • Unkontrollierte Verbreitung

    In mehreren Veröffentlichungen hat die Organisation Testbiotech in den vergangenen Monaten auf Fälle aufmerksam gemacht, in denen sich transgene Pflanzen über die Ackergrenzen hinaus verbreitet haben.

  • Konzerne verp... - keiner vermisst Euch!

    (Berlin, 31. Mai 2013) Monsanto streicht die Segel - wer hätte das gedacht? Wie die taz in ihrer Online-Ausgabe berichtet, wird der Konzern in Europa „keine Lobbyarbeit mehr für den Anbau‟ gentechnisch veränderten Pflanzen machen. „Nach dem schrittweisen Rückzug des BASF-Konzerns im vergangenen Jahr, ein weiterer Erfolg für die gentechnikkritische Bewegung‟, kommentiert Christof Potthof, Mitarbeiter des Gen-ethischen Netzwerk, die Entwicklung.

  • BASF-Konzern torpedierte Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Pflanzen in den USA

    (Berlin, Bern und Köln, 24. April 2013) Bei der Hauptversammlung am Freitag in Mannheim muss sich BASF unbequemen Fragen des Dachverbands der Kritischen Aktionäre, des Gen-ethischen Netzwerks (GeN) und der Schweizer AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften (ACTARES) stellen. Die drei Organisationen kritisieren den weltgrößten Chemiekonzern wegen seines Engagements in der Pflanzen-Biotechnologie, wegen massiver Einflussnahme auf politische Prozesse und wegen des Abbaus von 350 Arbeitsplätzen in der Region Basel beim 2008 übernommenen Spezialchemiekonzern Ciba.