Die Debatte um Genome Editing am Menschen hat neuen Zündstoff bekommen: Gleich zwei neue wissenschaftliche Publikationen zum Einsatz von Base Editing bei menschlichen Embryonen bestärken Fürsprecher*innen von Keimbahneingriffen. Ihre Argumentation greift jedoch zu kurz.
Das GeN fordert zusammen mit 134 Organisationen, die geplante Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) zu stoppen. Die vom Koalitionsausschuss am 1. Juli 2026 beschlossenen Pläne betreffen auch die unabhängige Informationsarbeit des Gen-ethischen Netzwerks e.V. (GeN).
Normalitätsvorstellungen beeinflussen bioethische Diskurse. Auch in der Humangenetik spielen sie eine große Rolle. Wichtig ist ein Bewusstsein für ihre Veränderlichkeit, Kontextabhängigkeit und Mehrdeutigkeit, sagt der Deutsche Ethikrat.