Die EU-Kommission hat 2021 einen Prozess gestartet, in dessen Folge viele der neuen Gentechnik-Anwendungen dereguliert werden könnten. Warum sollten wir unbedingt an einer Regulierung festhalten und welche Folgen hätte eine Aufweichung des EU-Gentechnik-Rechts?
Erstmals regiert in Deutschland eine sogenannte Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP. Für die kommenden vier Jahre wird sie die Politik bestimmen. Was bedeutet ihr neuer Koalitionsvertrag für die Landwirtschafts- und Gentechnikpolitik?
Der Koalitionsvertrag wird an vielen Stellen sehr konkret, beispielsweise in Bezug auf Reproduktionstechnologien – das begrüßen wir. Allerdings fehlen an anderer Stelle, beispielsweise zur Gentechnikregulierung, klare Bekenntnisse.
Gemeinsam mit der AbL fordert das GeN von der KWS, sich als verantwortungsbewusster Konzern für eine strenge Regulierung aller Anwendungen der neuen Gentechnikverfahren sowie für eine umfassende Risikoprüfung einzusetzen und auf zukunftsgerichtete Innovationen zu setzen.
Der Oberste Gerichtshof in Mexiko erteilte im Oktober dem kommerziellen Anbau von gentechnisch verändertem Mais sowie mehr als 80 Pestiziden eine Absage. Damit weist er einen Einspruch zurück, der unter anderem von Agrarkonzernen wie Bayer und Syngenta erhoben wurde. Wird Mexiko also den Ausstieg schaffen?