Vom Editieren der Gene und Genome

Schwerpunkt

In den Biowissenschaften weht ein neuer Wind: Das Genome Editing - und im Besonderen das CRISPR-Cas9-Verfahren - nährt die Hoffnungen auf das ultimative Genmanipulations-Werkzeug. An diesem Punkt lohnt sich ein genauer Blick auf die neuen Techniken wie auch auf die Kontinuitäten in der Diskussion.

Impressum

GID 234, Februar 2016, 32. Jahrgang, ISSN 0935-2481, Redaktion: Theresia Scheierling (ViSdP), Kirsten Achtelik, Anahita Bidjanbeg, Anne Bundschuh, Monika Feuerlein, Christof Pott­hof, Uta Wagenmann

Artikel in dieser Ausgabe

  • Medieninteresse ist dem Genome Editing sicher, selbst das schwer auszusprechende CRISPR-Cas9 hat es zu einiger Bekanntheit gebracht. Was steckt dahinter? Ein Blick auf Verfahren und Technik.

  • Genome Editing“ - seit CRISPR-Cas diskutiert die Wissenschaftsgemeinde wieder über eine gezielte und tiefgreifende Veränderung von menschlichen Genen. Ein Überblick über die internationale Debatte.

  • CRISPR-Cas hat unter Wissenschaftler_innen nicht nur eine Art Goldgräberstimmung, sondern auch eine Debatte über sogenannte Keimbahneingriffe ausgelöst. Ein Blick auf die Diskussion und ihre gar nicht so neue Struktur.

  • Warten auf Durchbrüche

    Interview mit
    Jörg Hinrich Hacker

    Deutsche Wissenschaftsakademien haben sich im vergangenen Jahr mit einer Stellungnahme zum Genome Editing geäußert. Gentherapien in der Keimbahn lehnen sie ab.

  • Unternehmen versuchen, eine neue Generation von gentechnisch veränderten und patentierten Tieren auf dem Markt zu etablieren. Viele der mit den Veränderungen einhergehenden Ziele sind aber an sich schon äußerst fragwürdig.

  • Die EU-Kommission entscheidet, ob neue Gentechnik-Verfahren nach dem Gentechnikrecht reguliert werden oder nicht. Wann sie das tun wird, ist weiter unklar.