Eine Recherche zeigt, dass Nicht-invasive Pränataltests unzuverlässig sind, wenn sie nach seltenen genetischen Abweichungen suchen. Auch in Deutschland machen die Hersteller Schwangeren nicht erfüllbare Sicherheitsversprechen.
Im Juli ging durch die Medien, dass eine staatliche Firma in China – durch einen weltweit vertriebenen Pränataltest – die genetischen Daten von Millionen Schwangeren sammelt und auswertet. In Deutschland wird dieser Test unter dem Namen PreviaTest von der Firma Eluthia verkauft.
Am 18. September 2021 fand wieder einmal der "Marsch für das Leben" in Berlin statt. Verschiedene feministische Bündnisse riefen zu Protesten gegen diese Anti-Choice-Demonstration auf und organisierten eigene Demos und Aktionen für sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung.
Das GeN beteiligte sich mit einem Redebeitrag zu Pränataldiagnostik auf der queerfeministischen Vorabenddemo (17.09.21) sowie der Kundgebung (18.09.21) vom What the Fuck Bündnis, der hier nachgelesen werden kann.
Zusammen mit den anderen Mitgliedern des #NoNIPT Bündnis gegen die Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien hat das GeN die vielfältigen Perspektiven der Kampagne "100 Stimmen für #NoNIPT" zum Nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) auf Trisomien, Hintergrundinformationen und Kritikpunkte in einer Broschüre veröffentlicht.
(Berlin, 19.08.2021) Am heutigen Donnerstag wird der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) voraussichtlich den letzten Schritt in einem umstrittenen Bewertungsverfahren tun und die Versicherteninformation zum Nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) in die Mutterschafts-Richtlinien aufnehmen.