Informationen und Texte zum Stichwort

Beiträge zu diesem Thema

  • Verbot der "Eizellspende" aufrechterhalten!

    GeN ,

    Stellungnahme des Gen-ethischen Netzwerks zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Embryonenschutzgesetzes – Kinderwünsche erfüllen, Eizellspende legalisieren (Drucksache 19/17633).

  • Begründete "Ungleichbehandlung"

    Von
    Taleo Stüwe ,

    Während die Samenspende legal ist, verbietet das Embryonenschutzgesetz (ESchG) die Abgabe von Eizellen in Deutschland. Immer wieder argumentieren Befürworter*innen der Legalisierung der sog. Eizellspende, das Verfahren müsse als Gegenstück zur  Samenspende betrachtet und somit ebenfalls erlaubt werden. Auch die Bundestagsfraktion der FDP stellt diesen Vergleich auf und spricht in ihrem Gesetzentwurf zur Änderung des ESchG von einer „Ungleichbehandlung […], die nicht mehr zu rechtfertigen ist.“

  • Lobby für Liberalisierung

    Von
    Kirsten Achtelik , 14. August 2019

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat Anfang Juni 2019 die Stellungnahme „Fortpflanzungsmedizin in Deutschland – für eine zeitgemäße Gesetzgebung“ veröffentlicht, in der ein neues, sehr liberales Fortpflanzungsmedizinrecht gefordert wird.

  • PID in der Diskussion

    Von
    Stefan Reinsch , 28. Februar 2019

    Bericht von der Tagung „Präimplantationsdiagnostik in Deutschland. Aktuelle Herausforderungen“

  • Zum Diskussionspapier der Leopoldina: Embryonen für den Wettbewerb!

    ,

    Mit dem am 29.03.17 veröffentlichten DiskussionspapierEthische und rechtliche Beurteilung des genome editing in der Forschung an humanen Zellen versuchen Wissenschaftler_innen der Leopoldina Druck aufzubauen, um das Embryonenschutzgesetz zu kippen. Sie sprechen sich darin nicht nur für die Forschung an Embryonen aus, sondern auch für die generelle Akzeptanz der „Keimbahntherapie“, also Genome Editing an Embryonen zum therapeutischen Zweck. Wurde Ende 2015 international noch über ein Moratorium diskutiert, also um eine internationale Einigung  darüber gerungen, diese Techniken nicht an menschlichen Embryonen anzuwenden, werden jetzt nationale Forschungs- und Wettbewerbsinteressen angeführt, um diese Anwendung auch in Deutschland zu legalisieren. Das Gen-ethische Netzwerk findet es besorgniserregend, dass Wettbewerbsargumenten so viel Gewicht beigemessen wird und weist darauf hin, dass die Technik keineswegs so genau ist, wie die Begriffe „Genchirurgie“ und „Genschere“ nahelegen.